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Sprachliche Varietät • Sprachliche Varietät. Herausbildung der deutschen Nationalsprache. • Territoriale Gliederung des deutschen Sprachliche Varietät • Sprachliche Varietät. Herausbildung der deutschen Nationalsprache. • Territoriale Gliederung des deutschen Wortbestandes. • Erscheinungsformen der deutschen Sprache: Standardsprache – Umgangssprache – Dialekte. • Soziale Gliederung des deutschen Wortbestandes. • Lexikalische Besonderheiten der Jugendsprache. • Historische Gliederung des Wortschatzes

Varietät in der Linguistik • Eine Varietät ist in der Linguistik eine Teilmenge einer Varietät in der Linguistik • Eine Varietät ist in der Linguistik eine Teilmenge einer Einzelsprache, die eine Einzelsprache ergänzt oder modifiziert, jedoch nicht unabhängig von dieser existieren kann. Von Varietät spricht man jedoch nur, wenn die Sprachform einer untersuchten Gruppe eindeutige sprachliche Gemeinsamkeiten aufweist.

Varietät in der Linguistik • standardisierte Varietäten (Standardsprachen einer Einzelsprache) • nicht standardisierte Varietäten Varietät in der Linguistik • standardisierte Varietäten (Standardsprachen einer Einzelsprache) • nicht standardisierte Varietäten (Dialekt, Mundart, Regionalsprache, Soziolekt, Umgangssprache)

Varietät in der Linguistik • Eugenio Coserio: Arten der Varietät: • diatopische – geografischer Varietät in der Linguistik • Eugenio Coserio: Arten der Varietät: • diatopische – geografischer Bezug – z. B. Regiolekte, Dialekte • diastratische – Gesellschaftsschicht – z. B. Gaunersprache, Frauensprache • diaphasische – in Bezug auf Lebensphase – z. B. Jugendsprache • diasituative – Fachsprache, Umgangsprache

Herausbildung der deutschen Nationalsprache • Deutsch als eine plurizentrische Sprache (in der Geschichre und Herausbildung der deutschen Nationalsprache • Deutsch als eine plurizentrische Sprache (in der Geschichre und heute) • Hochdeutsch vs. Niederdeutsch • Dialekte, südlich der deutschen Tiefebene, • 2. Lautverschiebung (5. -6. Jh. ) • 15. Jh. – Prager Kanzleideutsch • Bibelübersetzung von Luther • 17. Jh. Sprachgesellschaften • 18. - 19. Jh. – das regionale Zentrum verschiebt sich nach Hannover

Herausbildung der deutschen Nationalsprache • Merkmale der Nationalsprache nach Issachenko: • • Polyvalenz Kodifizierung Herausbildung der deutschen Nationalsprache • Merkmale der Nationalsprache nach Issachenko: • • Polyvalenz Kodifizierung Allgemeinverbindlichkeit stilistische Differenzierung

 • Deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und in der Schweiz • Standardsprache – • Deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und in der Schweiz • Standardsprache – Umgangsprache - Dialekt • Unterscheidung Standardsprache – Dialekt: • Politische Abgrenzung; Stammesversion; gegenseitige Verständlichkeit; • Zukunftsaussichten • Verbreitung deutscher Dialekte vor dem zweiten Weltkrieg und heute.

Historische Gliederung des Wortschatzes • Neologismus – Neubildungen und Wortschöpfungen, die Veränderungen in verschiedenen Historische Gliederung des Wortschatzes • Neologismus – Neubildungen und Wortschöpfungen, die Veränderungen in verschiedenen Bereichen des sozialen Lebens widerspiegeln. Entlehnungen werden manchenorts auch dazu gezählt. • Datenschutz, dopen, Genmais, Dosenpfand, Hyperlink, SMS, voipen, Aquajogging, Zickenalarm

Historische Gliederung des Wortschatzes • Neuwörter – simsen • Neubedeutung – Maus • Neue Historische Gliederung des Wortschatzes • Neuwörter – simsen • Neubedeutung – Maus • Neue Wortkombination – Laptop-Tasche, Internetcafe

 • Archaismen – veraltete/veraltende Wörter, andere Bezeichnung für Denotat: • Lusthaus-Bordell-Puff; Schulmeister – • Archaismen – veraltete/veraltende Wörter, andere Bezeichnung für Denotat: • Lusthaus-Bordell-Puff; Schulmeister – Lehrer; • Oheim – Onkel, Afterrede – Nachrede; • mit Kind und Kegel; • Gründe: • Kulturwandel, Sprachökonomie. • Archaismus in der Rhetorik - wird altmodisch empfunden, erhöht den rhetorischen und zeitlichen Kolorit der Aussage

 • Historismen – Denotate nicht mehr vorhanden (keine Alternative): • Brückenzoll, Vasall • • Historismen – Denotate nicht mehr vorhanden (keine Alternative): • Brückenzoll, Vasall • Bald auch: Plattenspieler, Diskette

Soziale Gliederung des deutschen Wortbestandes • Wortschatz - dynamischster Teil der Sprache, • passt Soziale Gliederung des deutschen Wortbestandes • Wortschatz - dynamischster Teil der Sprache, • passt sich an die sozialen Bedürfnisse der Kommunizierenden am schnellsten an • Kriterien: Beruf, Alter, Weltanschauung, Geschlecht. • Gründe: Abgrenzungsbedürfnis, Ökonomisierung der Kommunikation • Deutlicher Zusammenhang zwischen sozialem Status, dem Bildungsniveau und der Sprache

 • Fachsprache: Fachbegriffe, Fremdwörter; (Fachjargon - Fachchinesisch) • Sehr standardisiert; zahlreiche Termini • • Fachsprache: Fachbegriffe, Fremdwörter; (Fachjargon - Fachchinesisch) • Sehr standardisiert; zahlreiche Termini • Bsp. juristische Fachsprache, Seemannsprache, Jägersprache • Terminus – ein abgegrenzter Begriff innerhalb der Fachsprache eines wissenschaftlichen Sachgebiets; • technische, naturwissenschaftliche, geisteswissenschaftliche Termini • Eindeutig, genau, stilistisch neutral

 • Slang (Jargon)– eine nicht standardisierte Sprachvarietät oder ein nicht standardisierter Wortschatz; • • Slang (Jargon)– eine nicht standardisierte Sprachvarietät oder ein nicht standardisierter Wortschatz; • wird in einer beruflich, gesellschaftlich oder kulturell abgegrenzten Menschengruppe, einem bestimmten sozialen Milieu oder einer Subkultur („Szene“) verwendet; • gruppenspezifische saloppe Ausdrucksweise; identitätsbildend, expressiv

 • Thematik – Geld, Sexualität, Musik, Polizei, Drogen, Tod • Netzjargon, Gefängnisjargon, Studentensprache, • Thematik – Geld, Sexualität, Musik, Polizei, Drogen, Tod • Netzjargon, Gefängnisjargon, Studentensprache, Graffiti-Jargon, Bürojargon • Argot (Rotwelsch) - ursprünglich die Bezeichnung für den Soziolekt der Bettler und Gauner Frankreichs im Mittelalter; kriminelles Milieu heute

Schlick: Essen Spannmann: Der Mitinsasse in einer Zweierzelle Ziegel: 200 -Gramm-Päckchen Tabak Reißer: Vergewaltiger Schlick: Essen Spannmann: Der Mitinsasse in einer Zweierzelle Ziegel: 200 -Gramm-Päckchen Tabak Reißer: Vergewaltiger Knochen: Schlüssel Boiler, Bello: Klo(schüssel) Grüne Minna: besonders gesicherter Bus für den Gefangenentransport • Hütte: Zelle • •

 • Geschlechtsspezifische Lexik • Keine phisiologische, eher eine soziale Größe (Beruf, Rollenverteilung); • • Geschlechtsspezifische Lexik • Keine phisiologische, eher eine soziale Größe (Beruf, Rollenverteilung); • Inhaltliche Unterschiede, • Einfluss der Emanzipation, geschlechtsgerechte Ausdrucksweise (das schwache/weibliche Geschlecht) - Kalenderin, Salzstreuerin • Weniger vulgär, mehr Hochdeutsch, abgeschwächte Formulierungen

FRAUENDEUTSCH – indirekte Sprachmuster Nein = Ja Vielleicht = Nein “Wir brauchen. . . FRAUENDEUTSCH – indirekte Sprachmuster Nein = Ja Vielleicht = Nein “Wir brauchen. . . “ = Ich will “Wir müssen reden“ = Ich muss mich beschweren “Ich rege mich nicht auf!“ = Natürlich rege ich mich auf, du Idiot! “Du bist. . . so männlich“ = Du musst dich rasieren und du schwitzt viel “Du bist so aufmerksam heute Abend“ = Denkst du eigentlich nur an Sex? “Sei romantisch, mach das Licht aus“ = Ich habe schlaffe Oberschenkel

 • “Die Küche ist so unpraktisch“ = Ich will ein neues Haus “Ich • “Die Küche ist so unpraktisch“ = Ich will ein neues Haus “Ich möchte neue Vorhänge“ = und Teppiche, und Möbel, und Tapeten. . . “Hänge das Bild dort auf“ = NEIN, ich meine DORT! “Liebst du mich? “ = Ich werde dich um etwas Teures bitten “Ich bin gleich soweit“ = Zieh die Schuhe aus und such ein Fussballspiel am TV “Ist mein Arsch dick? = Sag mir das ich schön bin “Du musst lernen zu kommunizieren“ = Stimme mir einfach zu

MÄNNERDEUTSCH – direkte Sprachmuster Ich hab Hunger = Ich hab Hunger Ich möchte schlafen MÄNNERDEUTSCH – direkte Sprachmuster Ich hab Hunger = Ich hab Hunger Ich möchte schlafen = Ich möchte schlafen “Wollen wir zusammen ins Kino gehen? “ = Ich möchte schlussendlich mit dir schlafen ”Kann ich dich zum essen einladen? ” = Ich möchte schlussendlich mit dir schlafen “Kann ich dich mal anrufen“ = Ich möchte schlussendlich mit dir schlafen “Wollen wir tanzen“ = Ich möchte schlussendlich mit dir schlafen “Das Kleid steht dir gut“ = Du hast geile Titten “Du siehst angespannt aus. Lass mich dich massieren!“ = Ich will dich befummeln “Was ist los? “ = Ich sehe nicht ein, warum du das so aufbauschst

 • “Was ist los? “ = Welches bedeutungsloses, selbst zugefügtes, psychologisches Trauma machst • “Was ist los? “ = Welches bedeutungsloses, selbst zugefügtes, psychologisches Trauma machst du jetzt gerate durch? “Mir ist langweilig“ = willst du jetzt sex haben? “Ich liebe Dich“ = Lass uns jetzt miteinander schlafen “Ich liebe Dich auch“ = Okay, ich hab’s gesagt. . . lass uns jetzt miteinander schlafen! “Ja, ich mag deine neue Frisur“ = Ich fand deine Frisur vorher besser “Willst du mich heiraten? “ = Ich will es illegal machen, dass du mit anderen Männern schläfst. (beim Einkaufen) „Ich mag dieses Kleid besser“ = Nimm jetzt irgend ein Kleid und lass uns nach Hause gehen

Lexikalische Besonderheiten der Jugendsprache • Motiv der Abgrenzung und Selbstdefinition • Ein großer Teil Lexikalische Besonderheiten der Jugendsprache • Motiv der Abgrenzung und Selbstdefinition • Ein großer Teil der Ausdrücke sind Wortneuschöpfungen (Neologismen): alken, röntern, bollern, picheln, hacken – zusaufen, wegbechern, zulaufen lassen, Kolben zwitschern (= sich hemmungslos betrinken), Wumme, cool, geil, fett. • Amalgamierung – leicht veränderte Wörter – Demokratur, • Kurzwörter – Perso, Konzi,

 • Lehnwörter - Der Film war boring • Vereinfachung – aso • Anpassung • Lehnwörter - Der Film war boring • Vereinfachung – aso • Anpassung an Aussprache: mir – mia; dir – dia; Hammer – Hamma • Bedeutungsverschiebung – Das Auto sieht geil aus. • Vollkommene Veränderung der Semantik: Rauchmelder, Massage, • Superlativbildungen: super, mega, hammer, über, extra, spitzen, ober, end, übel(st), fucking, derb(st), hyper oder ursest; auch mehrere hintereinander megaspitzen-klasse Konzi

 • Vokabeln ohne eigene Bedeutung: • Wir gehen den XY aufschärfen. “ (= • Vokabeln ohne eigene Bedeutung: • Wir gehen den XY aufschärfen. “ (= „Wir suchen XY. “) • Schärf doch einmal die Marmelade herüber. “ (= „Gib die Marmelade her. “) • Aufschärfen!“ oder „Aufgeschärft!“ (= „Wer möchte mitspielen? “; vor einem sportlichen Wettbewerb)

 • Fäkalismen und sexuelle Begriffe: Ach, fick dich doch, du Spasti!“, bedeutet „Lass • Fäkalismen und sexuelle Begriffe: Ach, fick dich doch, du Spasti!“, bedeutet „Lass mich doch in Ruhe. “. • „Er wurde gefickt. “ bedeutet „Er wurde erwischt. “ • "Mich fickt der Eisbär/der Minus" bedeutet "Mir ist kalt". • "Mich fickt die Sonne" bedeutet "Mich blendet die Sonne" • Gestern wurde ich ohne Fahrschein gefickt

 • Diskriminierende Ausdrücke: Nigger, Mongo, Spasti, Mafiatorte, polen • Füllwörter: Alter, Mann, voll, • Diskriminierende Ausdrücke: Nigger, Mongo, Spasti, Mafiatorte, polen • Füllwörter: Alter, Mann, voll, halt, porno, asi, • Errativa: Vadda, Mudda, Brudda/Brudha, • Auslassen von Präpositionen • Substantive vorwiegend männlichen Geschlechts • Substantive fast ausschließlich im Dativ

Kanakisch - heute Schneewittchen Es war ma ein krass geile alte Tuss, dem hatte Kanakisch - heute Schneewittchen Es war ma ein krass geile alte Tuss, dem hatte Stiefkind. Dem alte Tuss hat immern in sein Spiegeln geguckt un den angelabert: "Spiegeln, Spiegeln an scheissndreck Wand, wem is dem geilste Tuss in Land? " "Du selbern, isch schwör!" hat dem Spiegeln gesagt. Un weil dem Speigeln geschwört hat, hat dem geglaubt. Abern an eim Tag hat dem scheissndreck Spiegeln gesagt, dass dem Stieftochthern geilern is.

 • Dem alte Tuss hat eim Typ angelabert un hat gesagt: • Dem alte Tuss hat eim Typ angelabert un hat gesagt: "Fahr mit dem Arschnloch-Balg in Wald un stesch dem ab, Alder!" Dem Typ hat dem net gemacht, sondern hat dem Balg nur aus Auto geschmeisst. Dann is dem Balg losgelatscht un hat eim susse Haus gesehn un is rein un hat da gepennt. An abend sin dem siebn krasse Swerge gekommen, wo dem Haus gehört un ham gesagt: "Geil, Alder, was fur oberngeile Tuss, kuck ma wie geil dem aussieht. "

 • Dem hat am nächstem Morgen dem Tuss gesagt, dass dem da bleiben • Dem hat am nächstem Morgen dem Tuss gesagt, dass dem da bleiben kann, weil dem obernkrass geil aussieht! Dann sin auf Arbeit gefahrt. Da kam alte Tuss an Haus vorbei un hat dem Balg einem krass genmanipulierte Apfeln gegeben. Dem hat dem gegessen un is tot umgefallt, isch schwör! Als dem Swergen von Arbeit gekommen sin, ham die dem Balg in 3 ern Cabrio geschmeisst un sin Klinik gefahrt. Weil dem Swergen geheizt sin wie Arschlöchern, is dem Balg krass schlecht geworden un hat korreckt auf Ledersitze gekotzt, Alder! Un isch schwör, dem hat wieder gelebt.

 • Voll krass – die Bibel! • Boah, Alder!!! Dann kam Mega-Sinnflut, ohn • Voll krass – die Bibel! • Boah, Alder!!! Dann kam Mega-Sinnflut, ohn Scheiss!! • „Was hängßu Kreuz, Alder? “ • „wie geht schwanger ohne Rummachen“ • „warum ma net mit andere geile Tussn fummeln soll, wemma selbern Tuss hat (also, wemma mit eim Tuss Ehe hat)“,