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Positionen der Teilnehmer des Workshops WEB-Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen 17. 12. 2001
WEB Power Tim Berners-Lee, W 3 C Direktor und Erfinder des World Wide Web sagt: "The power of the Web is in its universality. Access by everyone regardless of disability is an essential aspect. "
Bedeutung des Web · · Inter-/ Intranet entwickeln sich zu unverzichtbaren Informations- und Kommunikationsmedien. Weite Verbreitung in der Arbeitswelt. Steigende private Nutzung von PC und Internet. Mit den zunehmenden Angeboten der öffentlichen Hand im Internet und Dienstleistungen wird die Frage nach der Erreichung einer möglichst breiten Nutzerschicht immer vordringlicher.
Schlüsselfaktoren für die Umsetzung dieser Technologien sind : · technische Entwicklung, · die Verfügbarkeit, · der Preis, · die Informationsinhalte und die · Nutzbarkeit (usability) für eine breite Konsumentenschicht.
Markterfolg durch · · · Guten aktuellen Inhalt (Information/ Dienstleistung). Ansprechende Präsentation. Einfache und verständliche Navigation. Einfache Interaktion. Gute Nutzbarkeit für eine breite Anwenderschicht
Individualität - Universalität · Jeder Mensch ist einzigartig und ein Individuum. Verschiedenheit ist normal. · Die Nutzeranforderungen an Produkte und Dienstleistungen gerade im Bereich moderner Technologien sind im Grundsatz für alle gleich. · Mit diesem Verständnis müssen wir Lösungen für alle anstreben, universelle Lösungen ohne Zugangsbarrieren.
Universelles Design (UD)/ Design für alle/ Barrierefreiheit Einen guten und wirtschaftlichen Ansatz bietet das Konzept des Universellen Design (UD): UD ist der Entwurfsprozess von Produkten, die von Menschen der breitest mögliche Palette unterschiedlichster Fähigkeiten in der breitest möglichen Palette von Situationen (Umgebungen, Konditionen und Umstände) benutzt werden können.
· UD hat beträchtliches Marktpotential · UD fördert Teilhabe aller an der Gesellschaft. · Produkteigenschaften mit dem Ziel, Menschen mit Einschränkungen zu unterstützen sind nützlich für die Benutzer insgesamt. · Zahl der nicht eingeschränkten Nutzer ist oft sogar weit größer die der Nutzer der ursprünglichen Zielgruppe. · Universelles Design für situative Einschränkungen. · Universelles Design kann nur umgesetzt werden, wenn man die Anforderungen und Fähigkeiten aller berücksichtigt.
· Tatsächlich können nicht alle Barrieren durch universelle Lösungen beseitigt werden. · Notwendigkeit spezifische zielgerichteter Lösungen und individueller Anpassungen (Rehabilitationstechnik). · Zusammenwirken beider Konzepte "Design für alle" und spezielle Lösungen
Beispiele für Zugangsbarrieren zum Web · Mobiltelefon oder Kiosks mit kleinen Displays. · Niedrige Bandbreite (hohe Ladezeiten). Laute Umgebungen (Probleme den Ton zu hören). Helle Umgebung mit Blendung (Probleme das Display zu lesen). Autofahren (keine Hand mehr frei). Leseschwierigkeiten. Farbfehlsichtigkeit · · ·
Wer wird behindert? l l l Nutzer „älterer“ Technik ältere Menschen situativ eingeschränkte Nutzer Menschen mit Farbfehlsichtigkeit (8% der männl. Bevölkerung) Menschen mit Behinderungen relevant ca. 5 Millionen – Gd. B > 50 % - 8% - 7 Millionen – inklusive niedríger Gd. B 14 Millionen – davon ca. 35 % relevant - ca. 5 Mio.
Behinderung in DE
Aufteilung Sehbehinderung in DE
Behinderung in DE
~50% Zuwachs ~ 21 Millionen 80+ in 2020
30% ~ 100 Millionen 60+ in 2020
Lösungsansätze l l Einsatz mehrerer Modes (Unterstützung von sichtbarer, hörbarer und taktiler Information) Redundante Informationen (Text, Audio, Video). Smarte Seitengestaltung. Verwendung von Style Sheets. Etc. Solche Lösungen unterstützen gleichzeitig auch den Zugang von Menschen mit Behinderungen (Körperbehinderung, Sehbehinderung, Hörbehinderung, geistige Behinderung)
Web-Zugänglichlkeit ist marktrelevant l l l Aspekt der “Usability” und daher ein Qualitätsmerkmal. unterstützt “alle” Nutzer nicht nur eine kleine Gruppe. erhöht die Gruppe potentiellen Nutzer (5 Mio in Deutschland). l unterstützt die Nutzung unterschiedlichen technischen oder situativen Randbedingungen (Bandbreiten, Endgeräte, Browser, mobile Geräte, etc. ).
Gute Zugänglichkeit l l macht Information leichter verfügbar. erhöht die Akzeptanz. barrierefreie Seiten schaffen gesellschaftliche Anerkennung. verschafft Wettbewerbsvorsprung vor Einführung gesetzlicher Regelungen l l l bedeutet nicht zwangsläufig Mehrkosten oder Mehraufwand. ist kein Widerspruch zu gutem Design. Dialog mit den Nutzern hilft zu besseren Produkten.
W 3 C-WAI l l l W 3 C - weltweites Industriekonsortium zur „Harmonisierung“ im Web. (www. w 3. org) WAI- Web Accessibility Initiative - Domain von W 3 C WAI - Richtlinien – Web Content Accessibility Guidelines (www. w 3. org/TR/1999/WAI-WEBCONTENT) – User Agent Accessibility Guidelines – Authoring Tool Accessibility Guidelines
WAI WCAG 1. 0: 14 Richtlinien 1. Äquivalente Alternativen zu audio und visuellem Inhalt. 2. Nicht auf Farbe allein verlassen. 3. Korrekte Verwendung von Markup und Stylesheets. 4. Festlegen der Dokumenten(Mutter-)Sprache. 5. Tabelle, die sich angemessen (zugänglich) umwandeln. 6. Seiten mit neuen Techniken, die sich angemessen umwandeln. 7. Nutzerkontrolle über zeitgesteuerte Inhalte. 8. Direkter Zugang zu eingebetteten Benutzerschnittstellen. 9. Geräteunabhängiges Design. 10. Verwendung von Interim. Lösungen. 11. W 3 C Richtlinien. 12. Information zum Kontext und Orientierung. 13. Klare Navigationsmechanismen. 14. Einfach und klar gehaltene Dokumente
Richtlinien --> priorisierte Checkpunkte --> Konformitätsniveaus l Checkpunkte in 3 Prioritätsstufen Konformität – Priorität 1, grundlegende A Erfordernis, voll verpflichtend muß – Priorität 2, beseitigt signifikante Barrieren, verpflichtend sollte – Priorität 3, erleichtert den Zugriff, empfohlen, kann A A A
Empfehlungen des Aktionsbündnis l l l Information zugänglich gestalten Anwendung und Umsetzung der WAI-Richtlinien bei der Neugestaltung. Anwendung und Umsetzung beim Relaunch von Seiten. Zugänglichkeitsniveaus in Abhängigkeit der Informationsaufgabe, Navigationsfunktion, Breite der Nutzergruppe, der Zahl der Besucher gestalten. Oft können existierende Seiten mit geringem Aufwand im Rahmen der normalen Pflege barrierefrei gemacht werden.
Mindeststandards für Seiten der öffentlichen Hand l l l Neue Seiten – grundsätzlich Konformitätsniveau AA (Priorität 1 + 2). Bestehende Seiten – für aktualisierte Seiten langfristig Konformitätsniveau AA. – schneller Konformitätsniveau A. Besonders wichtige Seiten – Konformitätsniveau AAA empfohlen.
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