a2cb7ef35f8276f122e5d10c06eef4a9.ppt
- Количество слайдов: 26
POLITISCHE LYRIK Politische Dichtung Versuch einer Annäherung von Peter Mittermüller
Inhalt* Politische Dichtung – Versuch einer Definition Zur Interpretation politischer Texte Einüben ins Lesen politischer Lyrik Zwei Gedichte im Vergleich – Heinrich Heine: „Die schlesischen Weber“ – Clemens Brentano: „Der Spinnerin Lied“ Die soziale Situation der Weber um 1850 Melancholische Harmonisierung Die Zeit – Auch ein politisches Problem? – Exkurs: Arbeiterlieder Politische Lyrik in der Zeit der faschistischen Herrschaft – Gedichte über den „Führer“ Politische Lyrik nach 1945 – Paul Celan: „Todesfuge“ Ein Gedicht zur Umwelt – Exkurs: Liedermacher – Jugendkultur und kritische Texte 1960 bis heute * nach: Rainer, Gerald, Norbert Kern, Eva Rainer: Stichwort Literatur. Geschichte der deutschsprachigen Literatur. - Linz: Veritas 2000
Politische Dichtung – Versuch einer Definition Ø Bemühe dich, nachdem du die weiterführenden Erläuterungen studiert und erarbeitet hast, die hier dargestellte Graphik zu verbalisieren! [hier klicken] kritische Tendenz BEWUSSTSEIN affirmierende Tendenz 1. alle Texte, die politische Ideen, Vorgänge, Aspekte oder soziale Stoffe und Probleme thematisieren. Weiter. . . SEIN 2. diejenigen Werke, die politisch – soziale Verhältnisse beeinflussen, verändern wollen. Weiter. . . Spiegel (Umwelt) / (melancholische Harmonisierung) 3. Zusatz - Definition Vorwärts: Interpretation. . . Zum Inhaltsverzeichnis
Zur Interpretation politischer Texte Bekannt: Der Autor / Der Titel / Das Erscheinungsjahr. . . Gesucht: a) in welchem historisch-politisch-sozialen Kontext steht der Text? b) wie und mit welchen sprachlichen und poetischen Mitteln wird diese Realität wiedergegeben? c) was will der Autor bewirken (z. B. Einsichten, Handlungen. . . )? d) Welche Verbindung kann der Leser vom Text zu seiner eigenen politisch – sozialen Realität und zu seinem sozialen Handeln ziehen? ACHTUNG ! Politische Dichtung nicht nur unter zeitlosen, rein ästhetischen Gesichtspunkten betrachten ! [Ästhetik: Lehre von der Kunst und vom Schönen] Zurück Weiter: zum Einüben ins Lesen. . . Zum Inhaltsverzeichnis
Einüben ins Lesen politischer Lyrik Volker von Törne: Amtliche Mitteilung Bertolt Brecht: Vom Sprengen des Gartens Die Suppe ist eingebrockt: wir werden nicht hungern. O Sprengen des Gartens, das Grün zu ermutigen! Wässern der durstigen Bäume! Gib mehr als genug. Und Vergiss nicht das Strauchwerk, auch Das beerenlose nicht, das ermattete Geizige! Und übersieh mir nicht Zwischen den Blumen das Unkraut, das auch Durst hat. Noch gieße nur Den frischen Rasen oder den versengten nur: Auch den nackten Boden erfrische du. Wasser steht uns am Hals: wir werden nicht dürsten. Wir spielen mit dem Feuer: wir werden nicht frieren. Für uns ist gesorgt. Günter Kunert: Über einige Davongekommene Arnfried Astel: Vorsprung Als der Mensch unter den Trümmern Seines Bombardierten Hauses Hervorgezogen wurde, Schüttelte er sich Und sagte: Nie wieder. Im Winter fährt der Metzger die Kuh im offenen Wagen zum Schlachthaus. Das macht nichts. sagt er, sie erkältet sich zwar, doch bevor sie stirbt; wird sie geschlachtet. Jedenfalls nicht gleich. Zurück Zwei Gedichte im Vergleich Zum Inhaltsverzeichnis
Zurück Situation der Weber Zwei Gedichte im Vergleich Aufgabe: Gemeinsamkeiten und Unterschiede einmal ungeordnet aufschreiben Heinrich Heine: Die schlesischen Weber Clemens Brentano: Der Spinnerin Lied Im düstern Auge keine Träne, Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne: Deutschland, wir weben dein Leichentuch, Wir weben hinein den dreifachen Fluch – Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten In Winterskälte und Hungersnöten; Wir haben vergebens gehofft und geharrt, Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt – Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem König, dem König der Reichen, Den unser Elend nicht konnte erweichen, Der den letzten Groschen von uns erpresst Und uns wie Hunde erschießen lässt – Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem falschen Vaterlande, Wo nur gedeihen Schmach und Schande, Wo jede Blume früh geknickt, Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt – Wir weben, wir weben! Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht, Wir weben emsig Tag und Nacht – Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, Wir weben hinein einen dreifachen Fluch – Wir weben, wir weben! Zum Inhaltsverzeichnis Es sang vor langen Jahren Wohl auch die Nachtigall; Das war wohl süßer Schall, Da wir zusammen waren. Heine Themenvertiefung Brentano Ich sing und kann nicht weinen Und spinne so allein Den Faden klar und rein, Solang der Mond wird scheinen. Da wir zusammen waren, Da sang die Nachtigall; Nun mahnet mich ihr Schall, Dass du von mir gefahren. Sooft der Mond mag scheinen, Gedenk ich dein allein, Mein Herz ist klar und rein, Gott wolle uns vereinen! Seit du von mir gefahren, Singt stets die Nachtigall; Ich denk bei ihrem Schall, Wie wir zusammen waren. Gott wolle uns vereinen, Hier spinn ich so allein, Der Mond scheint klar und rein, Ich sing und möchte weinen!
Melancholische Harmonisierung Mittlerweile kannst du diese Graphik bereits anwenden; wenn nicht: zurück Im Kontrast zu „Die schlesischen Weber“ steht der volksliedhafte Text „Der Spinnerin Lied“ von Brentano, einem Dichter der Romantik. Bewusstsein S e in Deine Aufgaben: O Untersuche Wort- und Bildwahl, vergleiche sie mit der in Heines Gedicht O Wie zeigen sich Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft des lyrischen Ichs? O In welcher Beziehung steht die Naturkulisse zu den Zwängen des sozialen Standes bzw. zum Unglück des jungen Mädchens? O Wo und wie findet das lyrische Ich Trost? Welche Bedeutung hat Gott? Zurück: Vergleich. . . Weiter Zum Inhaltsverzeichnis
POLITISCHE LYRIK (Tendenzlyrik) Zeitgedichte des 19. und 20. Jahrhunderts
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben „Das Lied der Deutschen“ (1841) Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt, wenn es stets zum Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält, von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt! (. . . ) Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Danach laßt uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand! Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand blüh im Glanze dieses Glückes blühe, deutsches Vaterland! Theodor Körner „Aufruf“ (1813) Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen, Hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht. Du sollst den Stahl in Feindesherzen tauchen; (. . . ) Das höchste Heil, das letzte, liegt im Schwerte! Drück dir den Speer ins treue Herz hinein: Der Freiheit eine Gasse! Wasch die Erde, Dein deutsches Land, mit deinem Blute rein!
Arbeiterlieder Die Soziale Frage acht Bildung m frei ! Der Gesellschaftsumbruch in Deutschland im 19. Jahrhundert, der von der Industrialisierung in Gang gesetzt wurde, traf vor allem die Arbeiterschaft mit einem Leben im Elend. Oberstes Ziel der organisierten Arbeiterschaft waren Versammlungsund Vereinsfreiheit und die Gründung von Arbeiterbildungsvereinen. weiter Radin / Scherchen: „Brüder zur Sonne zur Freiheit“ Reform weiter Georg Herwegh: „Mann der Arbeit aufgewacht“ Revolution Georg Herwegh: „Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ weiter „Die Arbeiter von Wien“ (Februar 1934) weiter Die Internationale Exkurs: Liedermacher Weiter: Zeit ein Problem ? Zum Inhaltsverzeichnis
Die Zeit – Auch ein politisches Problem? Richard Dehmel (1863 – 1920): „Der Arbeitsmann“ entstanden am Ende des 19. Jh. s. (Naturalismus) Wir haben ein Bett, wir haben ein Kind, mein Weib! Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind, und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: Nur Zeit! Wir wittern Gewitterwind, wir Volk. Nur eine kleine Ewigkeit; uns fehlt ja nichts, mein Weib, mein Kind, als all das, was durch uns gedeiht, um so kühn zu sein, wie die Vögel sind. Nur Zeit! Thema (weiter: Arbeitsblatt!) Wenn wir sonntags durch die Felder gehen, mein Kind, und über den Ähren weit und breit das blaue Schwalbenvolk blitzen sehn, oh, dann fehlt uns nicht das bisschen Kleid, um so schön zu sein, wie die Vögel sind: Nur Zeit! Arbeiterlied Weiter: . . . unter faschistischer Herrschaft Naturbilder (Metaphern, Vergleiche) – was drücken sie aus? Welche Bedürfnisse des arbeitenden Menschen werden dargestellt? Nur noch ein Zeitdokument? Zum Inhaltsverzeichnis
Politische Lyrik in der Zeit der faschistischen Herrschaft Ø Besprich die Bedingungen, unter denen Lyrik in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur entstehen kann! Weiter Ø Informiere dich über die politische Situation in Deutschland vor 1933, die es Hitler erlaubte, an die Macht zu kommen! Bertolt Brecht: „Schlechte Zeit für Lyrik“ Ich weiß doch: nur der Glückliche Ist beliebt. Seine Stimme Hört man gern. Sein Gesicht ist schön. Der verkrüppelte Baum im Hof zeigt auf den schlechten Boden, aber Die Vorübergehenden schimpfen ihn einen Krüppel Doch mit Recht. Die grünen Boote und die lustigen Segel des Sundes Sehe ich nicht. Vor allem Sehe ich nur der Fischer rissiges Garnnetz. Warum rede ich nur davon Dass die vierzigjährige Häuslerin gekrümmt geht? Die Brüste der Mädchen sind warm wie ehedem. Führer In meinem Lied ein Reim Käme mir fast vor wie Übermut. In mir streiten sich Die Begeisterung über den blühenden Apfelbaum Und das Entsetzen über die Reden des Anstreichers. Aber nur das zweite Drängt mich zum Schreibtisch. Lyrik nach 1945 (Celan) Zum Inhaltsverzeichnis
Der „Führer“ Bertolt Brecht: „Das Lied vom Anstreicher“ / Carl Maria Holzapfel: „SA-Weihnacht“ Der Anstreicher Hitler Sagte: Liebe Leute, lasst mich ran! Und er nahm einen Kübel frischer Tünche Und strich das deutsche Haus neu an. Das ganze deutsche Haus neu an. Der Anstreicher Hitler Sagte: Diesen Neubau hat`s im Nu! Und die Löcher und die Risse und die Sprünge Das strich er einfach alles zu. Die ganze Scheiße strich er zu. O Anstreicher Hitler Warum warst du kein Maurer? Dein Haus Wenn die Tünche in den Regen kommt Kommt der Dreck drunter wieder raus. Kommt das ganze Scheißhaus wieder raus. Der Anstreicher Hitler Hatte bis auf Farbe nichts studiert Und als man ihn nun eben ranließ Da hat er alles angeschmiert. Ganz Deutschland hat er angeschmiert. Zurück Lyrik nach 1945 Es ist ein Licht geboren, Deutsch und von selt`ner Art! S. A. ist auserkoren, Zu schirmen seine Fahrt! Es durch die Nacht zu führen, Dass ihm kein Leid geschieht Durch Mord vor dunklen Türen, Wenn es durch Deutschland zieht! Es klopft an alle Räume, Begehrt in jedes Haus, Es strahlt durch Weihnachtsbäume Heute die Botschaft aus: Es ist ein Licht geboren, Deutsch und von selt`ner Art! Wacht auf, schlafende Toren! Auf! um den Baum geschart! Seht, wie es grünt am Holze, Trotz Winter und trotz Not, Wie er im Lichterstolze Nicht Dunkel scheut und Tod! Es ist ein Licht geboren, Deutsch und von selt`ner Art! S. A. ist auserkoren, S. A. schirmt seine Fahrt! Gegenüberstellung Zum Inhaltsverzeichnis
Politische Lyrik nach 1945 Das „Furchtbarste“ in Worte gefasst zu: Paul Celan: „Todesfuge“ Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts wir trinken und trinken wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng Ein Mann wohnt im Haus der spielt mit den Schlangen der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete er schreibt es und tritt aus dem Haus und es blitzen die Sterne er pfeift seine Rüden herbei er pfeift seine Juden hervor lässt schaufeln ein Grab in der Erde er befielt uns spielt auf nun zum Tanz. . weiter (Sachs) Zum Inhaltsverzeichnis
Politische Lyrik nach 1945 Das „Furchtbarste“ in Worte gefasst Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie nachts wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends wir trinken und trinken Ein Mann wohnt im Haus und spielt mit den Schlangen der schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland dein goldenes Haar Margarete Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng Er ruft stecht tiefer ins Erdreich ihr einen ihr andern singet und spielt er greift nach dem Eisen im Gurt er schwingts seine Augen sind blau stecht tiefer die Spaten ihr einen ihr andern spielt weiter zum Tanz auf Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends wir trinken und trinken ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete weiter dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen Zurück
Politische Lyrik nach 1945 Das „Furchtbarste“ in Worte gefasst Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch auf in die Luft dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie nachts wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister aus Deutschland Wir trinken dich abends und morgens wir trinken und trinken der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete Er hetzt seine Rüden auf uns er schenkt uns ein Grab in der Luft er spielt mit den Schlangen und träumet der Tod ist ein Meister aus Deutschland dein goldenes Haar Margarete dein aschenes Haar Sulamith Zurück Und weiter , , , Zum Inhaltsverzeichnis
1. Fortsetzung v Viele Gedichte entstehen im Ausland (England, USA. . . ), wohin die Dichter nach der Machtübernahme Hitlers emigrieren mussten EXILLYRIK Ø Theodor Kramer (1897 – 1958) „Wer läutet draußen vor der Tür“ Ø Nelly Sachs (1891 – 1970) ! Literaturnobelpreis 1966 ! „O der weinenden Kinder“ Zurück weiter Zum Inhaltsverzeichnis
2. Fortsetzung Wer läutet draußen vor der Tür? kaum dass es sich erhellt? Ich geh schon, Schatz. Der Bub hat nur die Semmeln hingestellt. Wer läutet draußen vor der Tür? Bleib nur; ich geh, mein Kind. Es war ein Mann, der fragte an beim Nachbarn, wer wir sind. Wer läutet draußen vor der Tür? Lass ruhig die Wanne voll. Die Post ist da; der Brief ist nicht dabei, der kommen soll. Wer läutet draußen vor der Tür? Leg die Betten aus. Der Hausbesorger war`s; wir solln am Ersten aus dem Haus Wer läutet draußen vor der Tür? Die Fuchsien blühn so nah. Pack, Liebste, mir mein Waschzeug ein und wein nicht, sie sind da. Zurück Umwelt O der weinenden Kinder Nacht! Der zum Tode gezeichneten Kinder Nacht! Der Schlag hat keinen Eingang mehr. Schreckliche Wärterinnen sind an die Stelle der Mütter getreten, haben den falschen Tod in ihre Handmuskeln gespannt, säen ihn in die Wände und ins Gebälk – überall brütet es in den Nestern des Grauens. Angst säugt die Kleinen statt der Muttermilch Zog die Mutter noch gestern wie ein weißer Mond den Schlaf heran, kam die Puppe mit dem fortgeküssten Wangenrot in den einen Arm, kam das ausgestopfte Tier, lebendig in der Liebe schon geworden, in den andern Arm, weht nun der Wind des Sterbens, bläst die Hemden über die Haare fort, die niemand mehr kämmen wird. Exkurs: Liedermacher Zum Inhaltsverzeichnis
Ein Gedicht zur Umwelt Hans Magnus Enzensberger (geb. 1929) „das ende der eulen“ (1960) weiter. . . Enzensberger: ü Literaturwissenschaftler ü Mitglied der „Gruppe 47“ ü seit 1957 freier Schriftsteller Wir stellen nun Überlegungen an: [anklicken} Der Begriff „politisch“ bzw. „sozial“ ist jetzt (Texte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts) in weitem Sinn umweltbezogen gemeint ! Exkurs: Liedermacher Zum Inhaltsverzeichnis
Liedermacher Wir suchen passende Hyperlinks: [als WORD Dokument gestalten!] 1. Hyperlink: 2. Hyperlink: Mein Kernsatz dazu : [als WORD Dokument gestalten!] v dass. . . zum Arbeiterlied Weiter Lyrik nach 1945 Umwelt Zum Inhaltsverzeichnis
Jugendkultur und Kritische Texte 1960 bis heute * Englisch (Folk – Rock) * Deutsch Bundesdeutscher Schnulzenbetrieb (Reime von Sonne - Wonne und Herz - Schmerz) (… und noch ein Beispiel) Weiter Zum Inhaltsverzeichnis
. . . und Satiren dagegen! Georg Kreisler: „Mütterlein“ – verspottet die Ideologie, dass man sein Mütterlein immer zu lieben und zu ehren habe, weil vom Mütterlein ja nur Gutes zu lernen sei … Weiter Zurück
1970: Wolfgang Ambros „Da Hofa“ Sigi Maron, die Schmetterlinge, die Erste Allgemeine Verunsicherung Glück: weniger eine Frage von Mondphasen als der Arbeits- und Lebensumstände Darüber singen die kritischen Liedermacher und Bands (deutschsprachige Texte bzw. Texte in österreichischem Dialekt) Weiter
Kultur von jungen Leuten und Managern für breite Schichten von Schülern, Lehrlingen und Studenten wurde gezielt Jugendlichen angeboten – eine neue Jugendkultur entsteht! Weiter
1967: der ORF-Sender Ö 3 wurde gegründet sein Anliegen: * ein Sender für Jugendliche und junge Leute sein * qualitätsvollen Pop mit guten Texten bringen * die österreichischen Jugendlichen mit den neuesten Entwicklungen in den Mutterländern der Pop-Musik (Großbritannien, USA) bekannt machen – Rock ´n` Roll, Beatles, Stones * richtete sich gegen die anderen Programme des Rundfunks (was dort gespielt wurde, war auf Ö 3 nicht zu hören) Weiter
die deutschsprachigen Programm verbannt: Schlager der 60 er Jahre waren aus dem * seichte Melodien, seichte Texte, Herz-Schmerz-Reime, Südsee- und Cowboy-Romantik * gaukelten eine heile Welt voll Liebe und romantischer Abenteuer vor * nicht einmal besonders witzig waren sie (wie etwa viele Schlager der 20 er Jahre) ENDE Zum Inhaltsverzeichnis


