Ostern_und_Ivan-Kupala-Tag.pptx
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Os t e r n
Die Belarussen hatten viele Bräuche. Das sind alte Sitten oder Gewohnheiten. Als sie dann von Karfreitag und Ostern hörten, dachten sie an ihre alten Bräuche.
Und bald hatten sich die alten Bräuche mit dem christlichen Glauben vermischt. Das Bemalen und Verschenken von Ostereiern ist ein alter Brauch. Das Ei ist ein Zeichen des Lebens und der Lebenskraft. Außen ist es hart. Es scheint leblos zu sein. Aber das Küken zerbricht die Schale von innen und befreit sich. Es lebt!
Auch die alten Belorussen verehrten das Ei. Sie erkannten darin ein Bild, wie die Natur aus dem Winterschlaf erwacht. Als man die frohe Botschaft von Jesus hörte, erhielt das Bild eine neue Bedeutung: Wie das Küken aus der Eierschale, so stieg Jesus aus dem Grab und zerbrach damit die Macht des Todes. Und um an Jesu Tod am Kreuz zu erinnern, färbte man die Eier oft rot. Diese Eier verschenkte man an andere. Damit wollte man dann sagen: „Freue dich! Christus ist auferstanden!
“Wenn Kinder im Haus sind, verstecken die Eltern oder Großeltern gerne die bunt gemalten Eier im Garten oder im Haus. Wer findet sie am schnellsten, und wer findet am meisten? Das macht natürlich immer viel Spaß. Und wer hat die Ostereier versteckt? Natürlich der Osterhase!
Woher die Tradition des eierlegenden und -bringenden Osterhasen kommt, weiß man nicht so genau. Auch heute noch ist dieser Brauch sehr lebendig. Am Abend vor Ostern oder am Abend des Ostersonntags versammeln sich viele Menschen um das Osterfeuer. Man redet, spielt oder singt miteinander. Und natürlich gehören auch Essen und Trinken dazu.
Ostern ist natürlich ein christliches Fest. Von daher gehört der Ostergottesdienst unbedingt dazu. Viele Christen treffen sich schon, bevor es hell wird, zum Osternachtsgottesdienst. Und wenn die Sonne aufgeht und es hell wird, rufen sie sich die Osterbotschaft zu: „Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“
Ivan-Kupala-Tag
Der Iwan-Kupala-Tag ist das in Russland, Belarus, Polen und der Ukraine traditionell gefeierte Fest der Sommersonnenwende.
Üblicherweise wird dieser Tag nach dem Gregorianischen Kalender am 7. Juli (Verbindung mit dem Geburtstag von Johannes dem Täufer) gefeiert. Iwan Kupala hat heidnische Wurzeln. Der Tag steht Korotschun, dem Fest der Wintersonnenwende, gegenüber.
De r. N von am dem e de Joh rus s Fes fäls ann t chl es sische es lei von ich a erw b, un n Nam tet sic und eine m s eise d nich en f h Lich tgo lawi ange t wi ür nom e tt K sch upa en S m la z onn en usa e mm nen.
Viele Bräuche von Iwan Kupala sind mit dem Wasser, dem Feuer, sich entfaltenden magischen Kräften von Pflanzen und der Selbstreinigung verbunden.
Es ist üblich, dass junge Frauen mit Kerzen bestückte geflochtene Blumenkränze in Flüsse niederlassen und anhand ihres Driftens im Wasser die eigene Zukunft ablesen.
Ein anderer Brauch ist das Springen von jungen Paaren über ein Lagerfeuer.
Es gab einen alten Glauben, dass in der Nacht von Iwan Kupala die einzige Zeit im Jahr ist, wenn Farne sehr kurzzeitig blühen. Wer am Iwan Kupala eine Farnblume findet, soll mithilfe der Blüte alle in der Erde verborgenen Schätze sehen können. Deswegen suchten am Iwan Kupala viele Menschen in den Wäldern nach blühenden magischen Farnen.
In der Novelle von Nikolai Gogol Der Abend von Iwan Kupala findet ein junger Mann eine märchenhafte Farnblume, die ihm jedoch einen Fluch einbringt. Der legendäre Hexensabbat am Iwan Kupala inspirierte Modest Mussorgski zu seiner sinfonischen Dichtung Eine Nacht auf dem kahlen Berge.
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