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Nuklearkatastrophe von Tschernobyl Tretjakowa F. 11 -0
Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis der Kategorie katastrophaler Unfall eingeordnet.
Vorher war Prypjat die Modellstadt der Arbeiter: 50. 000 Einwohner, 27 Jahre alt im Durchschnitt, mehr als 15. 000 Kinder.
Alle mussten die Stadt am 27. April 1986 verlassen, mitnehmen konnten sie nur das Allernötigste. Heute zerfallen in Prypjat die Hochhäuser, die Fenster sind zersprungen, drinnen knirscht der Boden vor Glas. Auf dem Festplatz wenige Straßenzüge weiter ist ein Rummelplatz, der nie eröffnet wurde. Das Riesenrad hat Rost angesetzt.
Der Reaktor
Unmittelbar nach dem Unglück und bis Ende 1987 wurden etwa 200. 000 Aufräumarbeiter („Liquidatoren“) eingesetzt. Davon erhielten ca. 1000 innerhalb des ersten Tages nach dem Unglück Strahlendosen im Bereich von 2 bis 20 Gray (Gy). Die später eingesetzten Liquidatoren erhielten demgegenüber wesentlich geringere Strahlendosen bis zu maximal etwa 0, 5 Gy, bei einem Mittelwert von etwa 0, 1 Gy. Die Zahl der Liquidatoren erhöhte sich nach Angaben der WHO in den folgenden Jahren auf 600. 000 bis 800. 000. Die Zahl ist nicht exakt bezifferbar, da nur 400. 000 Liquidatoren registriert wurden und auch deren Daten unvollständig sind. Die Liquidatoren wurden später für ihre Arbeit mit einer Medaille gewürdigt.
Unter dem alten Sarkophag, der unmittelbar nach dem Unglück in aller Eile um Reaktor Nummer vier errichtet wurde, stecken bis heute etwa 200 Tonnen geschmolzenes Uran. Irgendwann einmal sollen sie entsorgt werden. Wie das gelingen soll, weiß niemand.
Wirtschaft Die Katastrophe von Tschernobyl verursacht immense Kosten und schadet der Wirtschaft in der Region. Wegen des ökonomischen Umbruchs aufgrund des Zusammenbruchs der Ud. SSR sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Unglücks aber nicht genau zu beziffern.
Besonders betroffene Zweige der lokalen Wirtschaft sind Land- und Forstwirtschaft. So können aufgrund der Strahlenbelastung knapp 800. 000 Hektar Land und 700. 000 Hektar Wald nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden. Die Landwirtschaft der Region leidet aber auch unter dem „Stigma Tschernobyl“, das zu sehr geringer Nachfrage nach Produkten aus der Region führt. Aufgrund dieser Tatsache werden kaum private Investitionen im Agrarbereich der Region getätigt.
Mit dem heutigen Tag Im Kraftwerk von Tschernobyl kann man besichtigen, was das ganz praktisch bedeutet. Etwa 5. 000 Menschen räumen hier immer noch auf. 4. 000 weitere arbeiten im radioaktiv verseuchten Sperrgebiet, 30 Kilometer um den havarierten Reaktor herum. Leben können sie in der Sperrzone nicht, ihre Strahlenbelastung wird ständig gemessen.
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