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Nicole Schaffer, Michael Dinges Institut für Technologie und Regionalpolitik Sensengasse 1 A-1090 Wien nicole. Nicole Schaffer, Michael Dinges Institut für Technologie und Regionalpolitik Sensengasse 1 A-1090 Wien nicole. schaffer@joanneum. at INNOVATION aus TRADITION ISO 9001 zert Exzellenzmessung & Leistungsbeurteilung im Wissenschaftssystem 1

Inhalt: Gender und Exzellenz Kontext und Strategien Definitionen und Operationalisierung Umsetzung in Finanzierung und Inhalt: Gender und Exzellenz Kontext und Strategien Definitionen und Operationalisierung Umsetzung in Finanzierung und Förderung Effekte Schlussfolgerungen & Ausblick ISO 9001 zert - 2

ISO 9001 zert Kontext und Strategien 3 ISO 9001 zert Kontext und Strategien 3

Exzellenz: Motor der Forschungspolitik Exzellenzstrategien - Kontext Österreich - „Strategie 2010“, Rat für Forschung- Exzellenz: Motor der Forschungspolitik Exzellenzstrategien - Kontext Österreich - „Strategie 2010“, Rat für Forschung- und Technologieentwicklung (RFT) „Exzellenzinitiative Wissenschaft“ (Konzept Exzellenzcluster), FWF COMET - Competence Centers for Excellent Technologies, FFG Institute of Science and Technology Austria (ISTA) Universitäten – Vergleiche Exzellenzinitiative in Deutschland (Elite-Unis) ISO 9001 zert - 4

Exzellenz: Motor der Forschungspolitik II Exzellenzstrategien - Kontext EU - Lissabon: EU 2010 -> Exzellenz: Motor der Forschungspolitik II Exzellenzstrategien - Kontext EU - Lissabon: EU 2010 -> wettbewerbsfähigster und wissensbasierter Wirtschaftsraum (vs. Japan / USA) Barcelona: Steigerung Forschungsquote: 3% BIP Bologna: Europäisierung/ Internationalisierung Hochschulraum European Research Area, FP 7 European Research Council (2007): EU Fördergesellschaft European Institute of Technology (EIT) ISO 9001 zert - 5

Exzellenzstrategien Ziele - Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Getting more out of public R&D funding Profilbildung, Exzellenzstrategien Ziele - Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Getting more out of public R&D funding Profilbildung, Schwerpunktsetzung, „kritische Massen“ Qualitätssicherung und Evaluierung -> Politische Steuerung von Forschung, Rechenschaft Spannungsverhältnisse - Innovation vs. Standardisierung, Risikobereitschaft vs. Absicherung, Vielfalt vs. Spezialisierung Grundlagenforschung vs. angewandte Forschung Elitenförderung vs. Nachwuchsförderung Quantität vs. Qualität ISO 9001 zert - 6

Exzellenzstrategien II und Gender Wettbewerbsfähigkeit steigern ->Frauen fördern, Strukturen verbessern - - unterrepräsentierte Gruppe Exzellenzstrategien II und Gender Wettbewerbsfähigkeit steigern ->Frauen fördern, Strukturen verbessern - - unterrepräsentierte Gruppe der Forscherinnen aktivieren Mängel / Ungleichheiten im Forschungssystem (Produktionsbedingungen, Bewertungskriterien, Selektionsverfahren) beseitigen „Promoting excellence through mainstreaming gender eqaulity“, ETAN 2000 „Minimising gender bias in the definition and measurement of scientific excellence“, Florenz 2003 „Gender and Excellence in the Making“ EC 2004 G & E Expert Group, EC 2007 ISO 9001 zert - 7

ISO 9001 zert Definitionen und Operationalisierung 8 ISO 9001 zert Definitionen und Operationalisierung 8

Exzellenz in der Forschung – You know it when you see it Studien im Exzellenz in der Forschung – You know it when you see it Studien im Auftrag des Rates für Forschung und Technologieentwicklung - - Hochschulen: international anerkannte Spitzenforschung an Universitäten, die sich darin äußert, dass der jeweilige Forschungsstandort bzw. das jeweilige Forschungsteam in der Disziplin weltweit als Ort der Spitzenforschung und Ausbildung von Spitzenforschern renommiert ist. (Hölzl 2006) Unternehmen: - international nachhaltiger Markterfolg und Technologieführerschaft (Clement und Ajayi 2006) Methoden zur Operationalisierung - Peer Review: Nur Expert. Innen des selben Fachgebietes können wissenschaftliche Qualität erkennen und bewerten Leistungsindikatoren: Publikationen, Zitate, Impact-Faktoren, Patente, Wissenstransfer, Preise ISO 9001 zert - 9

Quelle: Trend/FWF 2007/11 ISO 9001 zert Österreichs wissenschaftliche Leistungsfähigkeit – Abstand zur Weltspitze 10 Quelle: Trend/FWF 2007/11 ISO 9001 zert Österreichs wissenschaftliche Leistungsfähigkeit – Abstand zur Weltspitze 10

Strategien zur Umsetzung von Exzellenz Output- und leistungsorientierte Finanzierungssysteme - Indikatorengetriebene Forschungsfinanzierung - - Strategien zur Umsetzung von Exzellenz Output- und leistungsorientierte Finanzierungssysteme - Indikatorengetriebene Forschungsfinanzierung - - - Formelbasierte Globalfinanzierung Methodenmix aus quantitativer und qualitativer Bewertung Research Assessment Exercise (UK) - F&E Projektförderung - Exzellenzförderung (FWF, ERC etc. ) Thematische Schwerpunktsetzung Science-Industry Collaborations Cluster, Netzwerke Warum Strukturwandel in F&E Finanzierung? - Mehr Steuerungsmöglichkeiten für Politik (Kriterien, Disziplin) Notwendige Bedingung für ein leistungsfähiges Forschungssystem Rechenschaft im Hinblick auf Ressourceneinsatz ISO 9001 zert - 11

ISO 9001 zert Umsetzung in Finanzierung und Förderung 12 ISO 9001 zert Umsetzung in Finanzierung und Förderung 12

ISO 9001 zert AT: Strukturwandel in F&E Finanzierung der Hochschulen 13 ISO 9001 zert AT: Strukturwandel in F&E Finanzierung der Hochschulen 13

F&E Projektfinanzierung in % des BIP 1970 - 2002 ISO 9001 zert Anzahl an F&E Projektfinanzierung in % des BIP 1970 - 2002 ISO 9001 zert Anzahl an Instrumenten mit mehr als 5% des Fördervolumens Quelle: Lepori et al. (2007) Science and Public Policy, July 2007 14

Quelle: Lepori et al. (2007) Science and Public Policy, July 2007 ISO 9001 zert Quelle: Lepori et al. (2007) Science and Public Policy, July 2007 ISO 9001 zert Anteil akademisch orientierter Forschungsförderung 15

Fazit: Projektförderung - Anstieg in Programm und Projektfinanzierung geht einher mit Ausweitung des Instrumentenportfolios Fazit: Projektförderung - Anstieg in Programm und Projektfinanzierung geht einher mit Ausweitung des Instrumentenportfolios Für die letzte Dekade gilt: Weniger Dominanz von wissenschaftlicher Exzellenz denn Wissens- und Technologietransfer, Brückenschlag, Innovationen, Netzwerke Frauenfördernde Maßnahmen als Konkurrenz bzw. Parallelstrukturen zu anderen thematischen und strukturellen Prioritäten der Forschungspolitik Frauenförderung als spezifische Instrumente marginalisiert: - 2. 9% der Förderung des FWF fforte mit Vielzahl an Maßnahmen und Zielsetzungen, bei schwacher finanzieller Ausstattung ISO 9001 zert - 16

AT: Frauenanteil F&E im EU-25 Vergleich She Figures 2006 Forscherinnenquote AT: 21%, EU: 29% AT: Frauenanteil F&E im EU-25 Vergleich She Figures 2006 Forscherinnenquote AT: 21%, EU: 29% - Hochschulsektor: AT 30%, EU: 35% Staatl. Sektor: AT: 35%, EU: 35% Unternehmenssektor: AT: 10%, EU: 18% Hinweis: Daten aus 2003 bzw. 2002! ISO 9001 zert - 17

ISO 9001 zert AT: Frauenanteil in F&E Forschungspersonal 18 ISO 9001 zert AT: Frauenanteil in F&E Forschungspersonal 18

ISO 9001 zert Absolvent. Innen und Beschäftigung in F&E: Beispiel Geisteswissenschaften 19 ISO 9001 zert Absolvent. Innen und Beschäftigung in F&E: Beispiel Geisteswissenschaften 19

Fazit: Strukturwandel, Humanressourcen und Frauenförderung - Beachtlicher Strukturwandel in Absolvent. Innenzahlen und Beschäftigung innerhalb Fazit: Strukturwandel, Humanressourcen und Frauenförderung - Beachtlicher Strukturwandel in Absolvent. Innenzahlen und Beschäftigung innerhalb des Hochschulsektors Trotzdem: Große Diskrepanzen in Beschäftigungsverhältnissen und Hierarchien Keine automatische Anpassung der Geschlechter im Forschungspersonal aufgrund hoher Absolventinnenzahlen! ISO 9001 zert - 20

ISO 9001 zert Effekte 21 ISO 9001 zert Effekte 21

Effekte und Anpassungsstrategien - Bedeutung von Auswahlverfahren steigt Starke kollektive Wahrnehmungen zu Peer Review Effekte und Anpassungsstrategien - Bedeutung von Auswahlverfahren steigt Starke kollektive Wahrnehmungen zu Peer Review Prozessen: - Anpassungsstrategien (Laudel 2006, Melin und Danell 2006) - - „Favours non-risky, orthodox research“ Nachteiligkeiten für Interdisziplinarität „If people believe a situation to be real, it is real in its consequences“ Vertraute Finanzierungsquellen wählen vs. möglichst viele Ressourcen „Bootlegging“ - dh. Fördermittel für bestehende Forschungsergebnisse zu beantragen, um neue Forschungsfelder vorantreiben zu können shift-to applied/industry related research Strategisches Verhalten von Universitäten (Barker 2007) - Anheuern prominenter Forscher. Innen etc. ISO 9001 zert - 22

ISO 9001 zert Gender Bias in Auswahlverfahren: ERC I 23 ISO 9001 zert Gender Bias in Auswahlverfahren: ERC I 23

ISO 9001 zert Gender Bias in Auswahlverfahren: ERC II 24 ISO 9001 zert Gender Bias in Auswahlverfahren: ERC II 24

Kritik Bibliometrie, Peer Review Bibliometrie - Quantität vs. Qualität, vergangene Leistung vs. Zukunftspotenzial Wenige Kritik Bibliometrie, Peer Review Bibliometrie - Quantität vs. Qualität, vergangene Leistung vs. Zukunftspotenzial Wenige Datenquellen aber viel Indikatoren: Thomson – ISI, SCOPUS Bias: Englisch-sprachig, begrenzte Anzahl von Journalen, Manipulation Ignoriert unterschiedliche Publikations- und Zitationssysteme sowie unterschiedliche Voraussetzungen (Ressourcen) in Disziplinen Ignoriert Zusammenhang Produktivität – Alter – Status (höhere Position: mehr Publikationen) - Gutachter. Innen: Teil d. Scientific Community -> Konkurrent. Innen Vorurteile, stereotype Zuschreibungen -> Doppelstandards wissenschaftlicher Mainstream dominiert Auswahlprozesse homosoziale Kooptierung, cultural cloning, Matilda Effect ISO 9001 zert Peer Review 25

Diskussion um Zielgenauigkeit und Fairness der Verfahren Conclusio „ Gender and Excellence in the Diskussion um Zielgenauigkeit und Fairness der Verfahren Conclusio „ Gender and Excellence in the Making“ - mögliche Verzerrungen auf Grund des Geschlechts können vielerorts auftreten: - 1. in der Definition von wissenschaftlicher Exzellenz 2. Qualitätskriterien, Qualitätsmerkmale, Bewertungsmaßstab 3. explizite und implizite (Leistungs)Indikatoren 4. unterschiedliche Anwendungen der Kriterien bei Frauen und Männern 5. Integration von Frauen in wissenschaftliche Netzwerke 6. Procedere durch die Kriterien zur Anwendung kommen ISO 9001 zert - 26

Kritik: Auswahlverfahren/ Gegenstrategien Kritik Auswahlverfahren - zu wenig Frauen als Gate Keeper, geringe Diversität Kritik: Auswahlverfahren/ Gegenstrategien Kritik Auswahlverfahren - zu wenig Frauen als Gate Keeper, geringe Diversität Stereotypisierung, Doppelstandards Mangel an Transparenz, Mangel an Accountability Gegenstrategien - Explizite Bewertungsstandards Transparente Verfahren (Ausschreibung, Selektion) Erhöhte Rechenschaftspflicht von Gutachter. Innen - Anonymisierung von Antragstellerinnen Kritische Reflexion des den Indikatoren und Verfahren zugrunde liegenden Wissenschaftsverständnisses ISO 9001 zert - 27

ISO 9001 zert Schlussfolgerungen & Ausblick 28 ISO 9001 zert Schlussfolgerungen & Ausblick 28

Quality vs. Equality I Leistungsaspekte in der Forschungsförderung gewinnen zunehmend an Bedeutung - - Quality vs. Equality I Leistungsaspekte in der Forschungsförderung gewinnen zunehmend an Bedeutung - - Monitoring und Evaluation als Instrument für Qualitätssicherung Klassische Exzellenzdefinitionen und Bewertungsverfahren: - - Aktive Strategien von allen Forschungsakteuren gefordert strukturkonservierend hinsichtlich neuer oder transdisziplinärer Forschungsfelder und Geschlecht/ Alter der Antragsteller. Innen historisch bedingte Segregationseffekte werden verstärkt Fazit: Diskussion Qualität vs. Quoten verschärft ISO 9001 zert - 29

Quality vs. Equality II Geschlechtergerechtigkeit spielt in Exzellenzstrategien kaum eine Rolle - - Implementierung Quality vs. Equality II Geschlechtergerechtigkeit spielt in Exzellenzstrategien kaum eine Rolle - - Implementierung von GM-Maßnahmen in allen FTIBereichen gefordert - aber ohne konkrete Vorgaben, Zieldefinitionen, Zielgrößen und Sanktionsmöglichkeiten bleibt Forderung rhetorischer Natur Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit wird nur über Versagen von Auswahlverfahren diskutiert und somit sichtbar die eigentlichen strukturellen Probleme im Bildungsund Wissenschaftssystem werden dadurch übertüncht ISO 9001 zert - 30

Ausblick Europäische Kommission: Gender and Excellence Expert Group Ziele EC bis 2009: - EU-weite Ausblick Europäische Kommission: Gender and Excellence Expert Group Ziele EC bis 2009: - EU-weite Empfehlungen, abgestimmt auf unterschiedliche nationale Gegebenheiten und unterschiedliche Disziplinen Verbesserung von Transparenz und Rechenschaft in Auswahlverfahren „barrierefreier“ Zugang zur Forschungsförderung ISO 9001 zert - 31

Ausblick II - Forschungsförderung und Geschlecht (SNF, CH) - Geringe Antragsneigung bei Frauen -> Ausblick II - Forschungsförderung und Geschlecht (SNF, CH) - Geringe Antragsneigung bei Frauen -> Ausmaß und Gründe der Verlustraten. Analyse von Karriereverläufen, Antragsbiografien, Gesuchsdossiers, subjektive Erfahrungen. Gender Budgeting (bmvit, A) - Förder- und Nutzer. Innenanalyse WWTF & FWF: Der Erfolg von Forschungsprojekten - Determinanten für Forschungserfolg Realistische Erwartungen an Projektoutput ISO 9001 zert - 32