Maxim-Gorki-Theater.pptx
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„MAXIM GORKI THEATER“ Die Präsentation von Anastasia Schubina
1 Das Maxim Gorki Theater in der Dorotheenstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin ist mit 440 Plätzen das kleinste der Berliner Staatstheater. Das Theater residiert in dem von der Chorvereinigung der Sing-Akademie zu Berlin errichteten und in deren Eigentum stehenden Gebäude in der Nähe der Promenadenstraße Unter den Linden, hinter dem Kastanienwäldchen.
Es ist benannt nach dem russisch-sowjetischen Schriftsteller Maxim Gorki. Aufgrund seiner Geschichte als Stammhaus des Chores wird das Gebäude oft als Singakademie bezeichnet. 2
Es handelt sich um den ältesten Konzertsaalbau Berlins. Das Gebäude wurde im Auftrag der unter Carl Friedrich Christian Fasch 1791 gegründeten Sing-Akademie zu Berlin erbaut, die sich damit unter ihrem damaligen Direktor Carl Friedrich Zelter in den Jahren 1825 bis 1827 ein eigenes Konzerthaus und eine eigene Heimstätte errichtete. 3
Die Sing-Akademie konzertierte dort, bis das Haus im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Danach wurde das Gebäude durch die sowjetische Besatzungsmacht beschlagnahmt und 1947 als Theaterhaus des benachbarten „Haus der Kultur der Sowjetunion“ (dem jetzigen Palais am Festungsgraben) wieder aufgebaut. 4
5 Das Theater ist ein Rechteckbau mit tempelähnlicher Fassade. Die Schau-Schmalseite ist durch korinthische Kolossalpilaster dreigegliedert und über dem umlaufenden Gebälk mit einem Tympanon abgeschlossen. Die Portale sind ädikulaartig ausgebildet, darüber befinden sich durch Gesims geschiedene Putzspiegel. Die Kapitellzone ist mit einem Greifenfries geschmückt.
6 Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fassade des stark beschädigten Gebäudes originalgetreu wiederhergestellt. Ausnahmen bildeten die Seitenfronten, welche vor dem Krieg durch Fenster in beiden Geschossen geöffnet waren, und derzeitige Schriftzug „Maxim Gorki Theater“ an der Fassade.
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