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Make or Buy Entscheidung auf Basis Stückdeckungsbeiträge und des relativen Deckungsbeitrages Beispiel : Gegeben sind die Ausgangsdaten zur Herstellung von 6 Teilen in den Gewerken Drehen und Fräsen Teil Kaufpreis Verkaufspreis Variable Teilebedarf Fremdbezug Kosten Eibei Eigenfertiin Periode gung (Erlös) genfertigung (ZE) (DM / Stck. ) 1 ( DM / Stck. ) ( DM /Stck. ) Fertigungszeiten Gesamtfertigungszeit Bemerkung (min / Stck. ) ( Stck. / ZE ) Drehen Fräsen (min. /Stck. ) (h / Stck. ) 450. - 400. - 350. - 2000 40 90 2 300. - 250. - 3000 30 30 60 1 3 300. - 250. - 2000 20 40 60 1 4 300. - 200. - 1000 - 36 36 0, 6 5 150. - 100. - - 4000 12 12 0, 2 6 600. - 500. - 600. - 500 12 60 1 DBEF Stückdeckungsbeitrag Eigenfertigung ( DM/Stck. ) DBTK Stückdeckungsbeitrag Teilekauf (DM/Stck. ) 48 120 2 kein Fremdbezug 1. Prüfung : Welchen Deckungsbeitrag liefert jedes einzelne Teil Vergabe der Teilefertigung an Fremdfertiger die keinen bzw. geringen Deckungsbeitrag aufweisen DBrel relativer Deckungsbeitrag (DM / h ) DB Deckungsbeitragsdifferenz (DM / Stck. ) KV variable Kosten Eigenfertigung ( DM / Stck. ) tges Gesamtfertigungszeit (h /Stck. ) t. FD Fertigungszeit Drehen (min. /Stck. , h/Stck. ) t. FF Fertigungszeit Fräsen (min/Stck. , h/Stck. ) Hochschule Mittweida (FH) University of Applied Scienes Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 2. Vergabe der Teilefertigung an Fremdfertiger auf Basis Nichtvorhandensein rechnischer Voraussetzungen 3. Prüfung ob aus Sicht positiver Deckungsbeiträge für selbst hergestellte Teile eigene Kapazitäten überschritten werden =Engpaßsituation Voraussetzung der Betrachtungen: Qualitäten der Eigenfertigung = Qualitäten der Fremdfertigung Fertigungsorganisation/ Fertigungssteuerung Prof. Dr. H. Lindner
1. Ermittlung der Stückdeckungsbeiträge bei Eigenfertigung Teil 1 DBEF = Erlös/Stck. - variable Kosten/Sck. = 450. - DM/Stck. - 400. - DM/Stck. = + 50. - DM /Stck. 2. Vergleich der Teilpreise Eigenfertigung- Fremdfertigung; Positive Differenz kann als Analogie zum Deckungsbeitrag betrachtet werden = Stückdeckungsbeitrag- Teilekauf Teil 1 DBTK = Erlös/Stck. - Kaufpreis des Teiles = 450. - DM/Stck. - 350. - DM/Stck. = + 100. -DM/Stck. 3. Ermittlung der Deckungsbeitragsdifferenz Stückdeckungsbeitrag Eigenfertigung und Stückdeckungsbeitrag Teilekauf Differenz gibt Hinweis ob aus Sicht der Deckungsbeiträge Eigengertigung oder Fremdfertigung ökonomisch ist DB = DBEF - DBTK = 50. -DM/Stck. - 100. - DM/Stck. = - 50 DM/Stck Teil 1 Da Teil 5 eigengefertigt werden muß, wird Deckungsbeitrag 50. -DM/Stck. übernommen Teil DBEF DM/Stck. DBTK DM/Stck. DB tges DBrel DM/Stck, h/Stck. DM/h Rangfolge 1 50. - 100. - - 50. - 25. - 6 2 100. - 50. - +50. - 1 50. - 3 3 50. - 0 1 0 4 4 0 100. - - 100. - 0, 6 -166, 67 5 5 50. - 0, 2 250. - 1 1 100 Noch nicht berücksichtigt wurde die Fertigungszeit im Sinne der Fertigungskapazität d. h. wieviel mit einer Sunde Fertigungszeit Fixkostendeckung erreicht wurde 2 6 100. - 0 0 + 50 + 100. - Teil 1 Positive Werte: Deckungsbeitrag Eigenfertigung negative Werte : höherer Deckungsbeitrag durch Teilekauf Rangfolge • aus Sicht des rel. Deckungsbeitrages ist es sinnvoll die Teile 5, 6, und 2 selbst zu fertigen • für Teil 3 ist Selbstfertigung und Fremdfertigung gleichwertig • Teil 4 und 1 sollten in jedem Fall gekauft werden Hochschule Mittweida (FH) University of Applied Scienes Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Fertigungsorganisation/ Fertigungssteuerung Prof. Dr. H. Lindner
Für die Eigenfertigung der Teile 5, 6, 2 ist zu prüfen, ob die vorhandenen Fertigungskapazitäten ausreichen Entsprechend der vorhandenen Kapazitäten in den Gewerken 1. Drehen = 2400 h verfügbare Maschinenbelegungszeit 2. Fräsen = 3000 h verfügbare Maschinenbelegungszeit - es können die Teile 5, 6, 2 hergestellt werden (T 5: 800 h, T 6: 100 h, T 2: 1500 h) - es können die Teile 5, 6, 3 hergestellt werden (T 5 keine. Fräsbearbeitung, T 6: 400 h, T 2: 1500) Restkapazität 1100 h bleibt für Fertigung ungenutzt; Restkapazität reicht auch nicht um für Teil 3 den Arbeitsgang Fräsen in Eigenleistung auszuführen 1 5 250. - Teilebedarf Stck/ZE 4000 2 6 100. - 500 3 2 50. - 4 3 5 6 Rang- Teil folge DBrel DM/h Gesamtfertigungszeit Drehen Fräsen min. h min h 48. 000 800 - Kumulative Fertigungszeit Drehen Fräsen h h 800 - 6000 100 24. 000 400 900 400 3000 90. 000 1500 2. 400 1900. - 0 2000 40. 000 80. 000 1. 333, 3 3. 066, 7 3. 233, 3 4 -166, 67. - 1000 36. 000 600 3. 066, 7 3. 833, 3 1 -25. - 2000 80. 000 6. 500 12. 500 264. 000 Summe - 666, 7 1. 333, 3 160. 000 2. 666, 7 4. 400 390. 000 6. 500 - - Wertetabelle zur Kapazitätsüberprüfung Hochschule Mittweida (FH) University of Applied Scienes Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Fertigungsorganisation/ Fertigungssteuerung Prof. Dr. H. Lindner
4. 3. 3. Berechnung der Fertigungstiefe Drückt das Verhältnis des Eigenanteils der Wertschöpfung an der Gesamtwertschöpfung auf Basis der Erlöse aus = wertbezogene Betrachtung Rangfolge Teil Preis (Erlös) DM/Stck. Teilebedarf/ Periode Stck. /ZE Gesamterlös DM 1 5 150. - 4000 600. 000. - 2 6 600. - 500 300. 000. - 3 2 300. - 3000 900. 999. - 4 3 250. - 2000 500. 000 5 4 200. - 1000 200. 000 6 Wertschöpfung-Eigenfertigung in DM Bemerkungen 1 350. - 2000 700. 000 Teile 5, 6, 2 in Eigenfertigung Gesamtwertschöpfung in DM = 1. 800. 000/ 3. 200. 000. 100% = 56, 25 % Teile 3, 4, 1 in Fremdfertigung/Teilekauf Vergleich Automobilindustrie: Stand 1999: Fertigungstiefe zwischen 20 - 45 % Hochschule Mittweida (FH) University of Applied Scienes Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Fertigungsorganisation/ Fertigungssteuerung Prof. Dr. H. Lindner
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