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Ignac Klein Schwierige Suche 10 Nonsendio | Amcommy | Dolorperos | Conseni Ignac Klein Schwierige Suche 10 Nonsendio | Amcommy | Dolorperos | Conseni

Familie Ignac Klein Israel (Ignac) Klein wurde am 17. 3. 1895 in Satumare Ungarn/Rumänien Familie Ignac Klein Israel (Ignac) Klein wurde am 17. 3. 1895 in Satumare Ungarn/Rumänien geboren. Er war verheiratet mit Rosa, geborene Kolin, und hatte drei Söhne: Joseph Klein, später Joseph Keren, (geboren 1928), Emil Klein - später Amnon Keren - (1924 bis 1995) und Norbert Klein, später Nachman Ran (1925 bis 1996). Ignac Klein und Frau Rosa

Deportation Finanziell ging es unserer Familie gut. Mein Vater hatte zwei Fabriken in Klausenburg Deportation Finanziell ging es unserer Familie gut. Mein Vater hatte zwei Fabriken in Klausenburg (Siebenbürgen), wo die Familie seit 1924 lebte, soweit ich mich erinnere, immerhin bin ich 78 Jahre alt. Wir, die Söhne gingen aufs Gymnasium und trieben Sport. Norbert verließ Klausenburg 1942, ging nach Palästina und entging so der Deportation. Ich hatte die Ehre in Birkenau zu sein. Im Juli 1944 kamen wir dort an. Mein Vater hatte die Auschwitz-Nummer A 16 246, ich die nächst höhere A 16 247. Am 28. 10. 1944 wurden mein Vater und ich getrennt, ich kam in ein kleines Lager in Oberschlesien, er dachte dann, dass ich tot sei, und ich dachte, er sei tot. (Joseph Keren) Sohn Norbert 1930 in Klausenburg

Stutthof-Hailfingen Von Auschwitz-Birkenau, wo er u. a. im Kommando Straßenbau arbeitete, wurde Ignac Klein Stutthof-Hailfingen Von Auschwitz-Birkenau, wo er u. a. im Kommando Straßenbau arbeitete, wurde Ignac Klein am 28. Oktober 1944 ins KZ Stutthof überstellt, wo er die Nummer 99 658 hatte. Von Stutthof kam er am 17. November 1944 nach Hailfingen und starb dort am 9. Januar 1945. Seine Häftlingsnummer im Natzweiler Nummernbuch: 40 691. Auszahlungsliste Birkenau Häftlingspersonalkarte Stutthof

Schwierige Suche nach dem Vater Die Söhne versuchten, Informationen über ihren Vater zu bekommen. Schwierige Suche nach dem Vater Die Söhne versuchten, Informationen über ihren Vater zu bekommen. Von Mithäftlingen in Hailfingen, erfuhren sie, dass er in Hailfingen gewesen war und dass er dort gestorben ist. Daran entstanden allerdings Zweifel, nachdem Nachman Ran 1960 von der französischen Botschaft - Mission de Recherche des Victimes de la Guerre - in Bad Neuenahr einen Brief bekommen hatte, mit der Mitteilung, Ignac Klein sei in der Liste der Häftlinge im KZ-Außenlager Kochendorf vom Februar 1945 mit der Eintragung des Sterbedatums aufgeführt. Anhand der beigelegten Kopien von Schädelfotos könne Nachman Ran überprüfen, ob es sich dabei um die sterblichen Überreste seines Vaters handeln könne. Brief der französischen Botschaft

„Unbekannte KZ-Häftlinge“ Ausgeräumt wurden die Zweifel durch die Kochendorfer Gedenkstätteninitiative. Sie teilte 2006 mit, „Unbekannte KZ-Häftlinge“ Ausgeräumt wurden die Zweifel durch die Kochendorfer Gedenkstätteninitiative. Sie teilte 2006 mit, dass es im dortigen KZ-Außenlager tatsächlich ebenfalls einen Ignac Klein gegeben habe, geboren am 16. 7. 1895, gestorben am 25. oder 29. 3. 1945. Er hatte die Natzweiler-Nummer 17 800. Mit diesem Häftling gleichen Namens hatte die französischen Botschaft in Bad Neuenahr Ignac Klein aus Satumare offensichtlich verwechselt. Die Israelitische Kultusvereinigung Württemberg und Hohenzollern informierte die Söhne am 1. 8. 1960 über das Sammelgrab auf dem Tailfinger Friedhof. Kreuz auf dem Tailfinger Friedhof

Grabstein Meine Brüder haben dann Anfang der 60 er Jahre den Stein auf dem Grabstein Meine Brüder haben dann Anfang der 60 er Jahre den Stein auf dem Tailfinger Friedhof anbringen lassen, die waren in Europa, ich war hier in Israel. Als ich einmal dort war, habe ich dem Bürgermeister Geld für das Grab gegeben. (Joseph Keren) Übersetzung des Textes: Zum ewigen Gedenken. In diesem Gemeinschafts-grab schläft unser teurer und geliebter Vater Rabbi Izchak, Sohn des Jakob Klein, Ignac Klein, den ewigen Schlaf, 17. 3. 1895 bis 9. 1. 1945, der am 25. Tewet 5705 in der Shoa des europäischen Judentums im Arbeitslager Hailfingen starb. Er konnte seine drei Söhne nicht mehr sehen und ihren Anteil am Aufbau des neuen Staates Israel. Stein auf dem Grab im Tailfinger Friedhof

Gewissheit Ignac Kleins Leiche kam nicht ins Reutlinger Krematorium. Es hatte bei seinem Tod Gewissheit Ignac Kleins Leiche kam nicht ins Reutlinger Krematorium. Es hatte bei seinem Tod bereits den Betrieb eingestellt. Zuvor waren dort 99 Häftlinge aus Hailfingen eingeäschert worden; 15 außerdem im Esslinger Krematorium. Diese 114 Toten können den im Nummernbuch eingetragenen 186 Todesdaten zugeordnet werden. Die verbleibenden 72 nach Anfang Januar 1945 Gestorbenen sind demnach in das Massengrab am östlichen Ende der Startbahn gelegt worden. Ignac Klein gehört zu ihnen. Er wurde mit den übrigen Toten am 2. Juni 1945 vom Massengrab auf den Tailfinger Friedhof umgebettet, auf dem der Stein an ihn erinnert. Natzweiler Nummernbuch Massengrab am 2. 6. 1945

Die Söhne Mein ältester Bruder, Emil, war Zwangsarbeiter in Ungarn und wurde von der Die Söhne Mein ältester Bruder, Emil, war Zwangsarbeiter in Ungarn und wurde von der Roten Armee befreit. Später kam er ebenfalls nach Israel. So fanden wir drei Brüder wieder zusammen. (Joseph Keren) Amnon, Ignac Kleins ältester Sohn, war Regierungsbeamter, später Rechtsanwalt; er starb am 23. 9. 1995. Nachman war bei der israelischen Armee (IDF) und beim Außenministerium. Später hat er als Herausgeber gearbeitet und z. B. Das Heilige Land von David Roberts (Parkland 1982) veröffentlicht; er starb am 15. 7. 1996. Joseph, der jüngste der Brüder, war Manager bei Koor Industries. Amnon Keren mit Tochter Joseph Keren

Bildnachweis Klaus Philippscheck: 2 Joseph Keren: 3, 4, 6 und 10 ITS: 5, 9 Bildnachweis Klaus Philippscheck: 2 Joseph Keren: 3, 4, 6 und 10 ITS: 5, 9 Stutthof: 5 Harald Roth: 7 Thomas Meffert: 8 Gemeindearchiv Gäufelden: 9 Text: Volker Mall/Harald Roth Bei der Suche nach Joseph Keren haben Mordechai Ciechanower (Ramat Gan) und Gideon Greif (Yad Vashem) geholfen.