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Deutsche Telekom, Innovationsforum 2003 Innovation als Strategie und Erfolgsfaktor für die Zukunft 30. Januar 2003, Berlin Dynamische Innovationsnetzwerke: Mit Highspeed von der Forschung zur Wertschöpfung Prof. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Gmb. H Stuhlsatzenhausweg 3, Geb. 43. 8 66123 Saarbrücken Tel. : (0681) 302 -5252/4162 Fax: (0681) 302 -5341 E-mail: wahlster@dfki. de WWW: http: //www. dfki. de/~wahlster © W. Wahlster
Das traditionelle Fließband-Prinzip der Forschung und Entwicklung hemmt das Innovationstempo Univ. . , MPI Erkenntnisorientie rte Grundlagenforsch ung Univ. , Forschungszentren, Fh. G Anwendungsorientierte Transfer Grundlagenforschung Angewandte Forschung und Entwicklung Zu viele Transferpunkte mit zu viel Informationsverlust Produktentwicklu ng Industrielle Entwicklungsabteilungen Transfer Vorentwicklung Industrielle Forschungszentren Transfer Produktorientierte Transfer Forschung und Entwicklung Steinbeiszentren, Fh. G 1300 Transferstellen in Deutschland können mit dem hohen Innovationstempo nicht mithalten und beschränken sich auf Kontaktvermittlung und Marketing © W. Wahlster
Dynamische Innovationsnetzwerke verkürzen den Time-to-Market Faktor Erkenntnisorientierte Grundlagenforschung Produktentwicklung Allianzen Anwendungsorientierte Grundlagenforschung Angewandte Forschung und Entwicklung Vorentwicklung Produktorientierte Forschung und Entwicklung Clusterbildung l Innovationsnetze als Wertschöpfungsnetze: Wie kann ich meinem Auftraggeber helfen, Geld zu verdienen? l Durch Zusammenwachsen von Technologien können Systemkompetenzen nur noch in Allianzen und Clustern gesichert werden. © W. Wahlster
Erfolgsfaktoren für Centers of Excellence am Beispiel des DFKI l Fokusierung auf innovative IT-Themen, nur Spitzenforschung l Wirtschaftsnahe Forschung, konsequente Kundenorientierung l Public-Private-Partnership: Staatliche und industrielle Gesellschafter l Wirtschaft ist in Aufsichts- und Steuerungsgremien vertreten © W. Wahlster
Erfolgsfaktoren für Centers of Excellence am Beispiel des DFKI l Gemeinsame Projektteams durch zeitlich befristete Personalbeistellung in Projekten durch industrielle Auftraggeber (u. a. Siemens, IBM, Telekom) l Weg von der Grundlagenforschung zur Produktfunktion unter einem Dach l Forscher und Entwickler in wechselnden Teams, keine Festlegung: nur Grundlagen oder nur Entwicklung l Flexible Vertragsgestaltung (Befristung, Incentives) in gemeinnütziger Gmb. H © W. Wahlster
Das DFKI umfasst das gesamte Spektrum von der Grundlagenforschung bis zur innovativen Produktfunktion unter einem Dach in kurzer Zykluszeit Vermarktung/ Anwendungnutzung Erkenntnisorientierte Grundlagenforschung l Lehrstühle l Sonderforschungsbereiche l Graduiertenkollegs Anwendungsorientierte Grundlagenforschung Angewandte Forschung & Entwicklung DFKIProjekte für BMBF, EU DFKIProjekte für Länder, Gesellschafter, Externe Kunden DFKI Transferprojekte DFKIProjekte für Externe Kunden, Gesellschafter Spin-Off Firmen mit DFKIBeteiligung Externe Kunden © W. Wahlster
Eine systematische Innovationsplanung sichert den Geschäftserfolg von morgen Portfolio-Analyse Make l. Reifegrad der Technologie l. Wettbewerbsstellung l. Geschäftspotenziale Roadmap-Analyse Szenario-Analyse l. Forschungsprobleme l. Meilensteine l. Technologien l. Produktfunktionen l. Funktionalitäten l. Kundenanforderungen l. Geschäftsmöglichkeiten l. Märkte Retropolieren Extrapolieren Technology Push l. Trendaussagen l. Förderungsmöglichkeiten l. Auswirkungen Megatrend-Analyse kurzfristig or Buy? mittelfristig Market Pull Zeitachse langfristig © W. Wahlster
Technologie Roadmap für den DFKI-Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen 2005 -2009 Allgegenwärtige Hintergrundassistenz Multimodale Interaktion mit Smart Environments Unsicht. Informationsbebare schaffung für Benutzer. Ubiquitous schnittstellen Computing 2009 Persuasive Personas Kontextsensitive Benutzerunterstützung Ortssensitive Informationsagenten Personalisiertes Edutainment Reaktive Multimodale Architektur Affektive Multimodale Systeme Interaktive, virtuelle Präsentationsflächen Multimodale Interaktionssysteme Situierte Webtops Informationszugriff in offenen Domänen Adaptive Graphik für Mikrodisplays Ubiquitäre Benutzermodelle Multimodale Fission Virtueller Gesprächspartner 2007 Analyse und Generierung affektiver Verhaltensmuster Affektive Web-Persona 2005 Beratungsagenten Mobile Persönliche im Semantischen Web Assistenten Personalisierte Interaktionsagenten Individualisierte Mobile Netzdienste © W. Wahlster
Szenarioanalyse: Das intelligente Zuhause 2012 © Siemens AG © W. Wahlster
Die acht Trendaussagen zur Internet. Gesellschaft des Feldafinger Kreises 1. Sicherheit, Quality of Service und Zuverlässigkeit sind die Grundvoraussetzungen für das Internet der Zukunft. 2. Das Internet unterstützt mobile Anwendungen. 3. Software ist Teil unserer Alltagsprodukte und vernetzt diese über das Internet – Intelligente Software-Assistenten übernehmen Routineaufgaben. 4. Das semantische Web ermöglicht den Übergang von Information zu Wissen. © W. Wahlster
Die acht Trendaussagen zur Internet. Gesellschaft des Feldafinger Kreises 5. Das Internet wird die Plattform für die Konvergenz aller Medien. 6. Intuitive Bedienung wird die Nutzung des Internets für alle erleichtern. 7. Die Bündelung von Internet-Techniken führt zu neuen Prozessen in Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Freizeit. 8. Das Internet entwickelt unsere Bildungs- und Weiterbildungssysteme weiter. © W. Wahlster
Beispiel für ein Technologie-Portfolio zur Trendaussage: Software ist Teil unserer Alltagsprodukte und vernetzt diese über das Internet. Anwendungsreife hoch Mobile Netze Energiemanagement, Low-power. Techniken für spontane Vernetzung Hardware für eingebettete Systeme mittel Kontextbezug Sensornetze gering -- - Softwaretechnik für vernetzte Systeme; Hardware-/Software. Codesign Sicherheitskonzepte für ubiquitäre Systeme Fehlertoleranz, Selbstkonfiguration; Selbstreparatur, Safety Privacy Management Mensch-Maschine. Interaktion (MMI) Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) 0 + ++ Wettbewerbsstellung von Deutschland © W. Wahlster
Innovationsbeispiel 1: Sprachdialogsysteme: Vom Forschungsprototyp Verbmobil zu erfolgreichen Produkten der Sprachtechnologie Ergebnis von 8 Jahren Forschung mit einem Team von 100 Wissenschaftlern, 20 Produkte und 8 Spin-Off Firmen © W. Wahlster
8 Spin-Off Unternehmen im Bereich der Sprachtechnologie wurden aus dem Verbmobil-Projektes gegründet RETIVOX Gb. R Sprachsynthese zum Vorlesen von E-Mail www. retivox. de Bonn Xtra. Mind Technologies Automatische E-Mail Beantwortung www. xtramind. com Saarbrücken GSDC Gmb. H Multilinguale Dokumentation www. ic-portal. gsdc. de Nürnberg SONICSON Gmb. H Natürlichsprachliche Musiksuche www. sonicson. com Kaiserslautern Verbmobil SCHEMA Gmb. H Dokument Engineering www. schema. de Nürnberg SYMPALOG Gmb. H Sprachdialogsystems www. sympalog. de Nürnberg CLT Sprachtechnologie Gmb. H Texttransformation www. clt-st. de Saarbrücken AIXPLAIN AG Dolmetschsysteme www. aixplain. de Aachen © W. Wahlster
Deutscher Zukunftspreis 2001 – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation für Sprachverstehende Computer © W. Wahlster
Innovationsbeispiel 2: Mobile Assistenzsysteme – Der Mobile Travel Guide als UMTS-Mehrwertdienst l 1. Preis beim Prix Tourism 2002 in Nizza u. a. gegen France Telekom, Dezember 2002 l. Interaktiver Reiseführer auf MDA der T-Mobile GPRS/UMTS/W-LAN l. Ergebnis der Kooperation DFKITelekom im UMTS Test- u. Kooperationszentrum in Saarbrücken l. Saar TV als Contentlieferant, moltomedia Gmb. H als Design. Partner © W. Wahlster
Innovationsbeispiel 3: Mobile Business Solutions: Virtuelle Charaktere als Verkäufer und Berater Virtual Human: Verbindung von realem Einkaufserlebnis und virtuellen Verkäufern, DFKI – Fh. G - Charamel © W. Wahlster
Deutschland muss zur Nummer Eins für Zukunftstechnologien werden von der Muskelarbeit zur Kopfarbeit Porsche Automatisierte Arbeit Porsche Engineering Services Porsche Design © W. Wahlster
Notwendige Kostenreduktionen dürfen nicht die Innovationsprozesse hemmen Beim Abspecken (Sparmaßnahmen) sollte man nicht am Kopf abnehmen (Innovation), sondern am restlichen Körper. © W. Wahlster
Zusammenfassung und Ausblick l Die tradionelle Forschungspipeline muss durch dynamische Innovationsnetze ersetzt werden, um mit Highspeed zur Wertschöpfung zu gelangen. l Eine professionelle Innovationsplanung mit Extrapolation und Retropolation sichert den Geschäftserfolg von morgen. l Anstelle von „Made in Germany“ muss „Researched and Engineered in Germany“ zum Markenzeichen werden. l Der Rohstoff für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Wissensgesellschaft liegt nicht mehr unter der Erde, sondern steckt in den Köpfen unserer Mitarbeiter. © W. Wahlster


