Der Honig
Honig besteht aus etwa 200 verschiedenen Inhaltsstoffen. Die Zusammensetzung kann je nach Honigsorte sehr unterschiedlich sein. Die mengenmäßig wichtigsten Inhaltsstoffe sind q Fruchtzucker (27 bis 44 %) q Traubenzucker (22 bis 41 %) q Wasser (ca. 18 %).
q Ø Ø Ø Ø Weitere typische Inhaltsstoffe sind: andere Zuckerarten Pollen Mineralstoffe Proteine Enzyme Aminosäuren Vitamine Farb- und Aromastoffe.
Das deutsche Wort Honig stammt von einem alten indogermanischen Begriff ab, der ihn der Farbe nach als den „Goldfarbenen“ bezeichnet.
Je nach Honigsorte treten folgende Zuckerarten (Kohlenhydrate) in unterschiedlicher Zusammensetzung auf: q q q Fructose 27 bis 44 % Glucose 22 bis 41 % Saccharose bis zu 5 % Maltose 4 bis 14 % weitere Mehrfachzucker 1 bis 14 %.
Akazienhonig Avocadohonig Baumheidehonig Bergblütenhonig Blatthonig Blütenhonig mit Mimose Borretschhonig Buchweizenhonig Callunaheidehonig Edelkastanienhonig Eichenwaldhonig Erdbeerbaumhonig Erikaheidehonig Eukalyptushonig Gebirgsblütenhonig
Heidehonig Himbeerblütenhonig Hochlandhonig Jellybush-Honig aus Australien Kamahihonig Karibikhonig Kleehonig Korianderhonig Kürbisblütenhonig Landhonig Lavendelblütenhonig Lindenhonig (Lindenblütenhonig) Löwenzahnhonig Mandelblütenhonig Manuka-Honig Mesquitehonig
Moltebeerhonig (Hillasuonhunaja) aus Lappland Obstblütenhonig Orangenblütenhonig Phaceliahonig Pinienhonig Pohutukawahonig Qui. Honig - Sorten - Lexikonllaya-Honig Ratahonig Rapshonig Rewarewahonig Rosmarinhonig Salbeihonig Seidenpflanzenhonig Sommerblütenhonig
Sommerhonig Sonnenblumenhonig Tamariskenhonig Tannenhonig Tasmanischer Leatherwoodhonig (Lederholzhonig) Tawarihonig Thymianhonig Ulmohonig Urwaldhonig Vipers Bugloss Honig Waldhonig Weisstannenhonig Wildblütenhonig
Asthma • „Honig-Gel isländisch“: 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Thymian, 4 EL Island-Moos, 400 ml Wasser und 200 g Honig. Die Zutaten klein schneiden bzw. pressen, mit dem Wasser kurz aufkochen, leicht abkühlen lassen, erst dann den Honig untermischen. Mehrmals täglich einen Esslöffel voll nehmen – hat entkrampfende Wirkung!
Husten • „Honig pur“: Den Honig ganz langsam den Hals hinunterlaufen lassen. Ein bis zwei Teelöffel sollten genügen. Am besten Thymian-, Tannen-, Eukalyptus-, Bergblüten-, Fenchel-, Lindenblüten- oder Waldhonig verwenden.
• Fenchel-Honig-Milch: 1/4 l Milch, 3 TL Fenchelsamen, 2 EL Honig. Die Milch mit dem Fenchel kurz aufkochen lassen, nach dem Abkühlen auf ca. 40 °C den Honig dazugeben. Mehrmals am Tag trinken, besonders sinnvoll ist es abends, da es auch ein ausgezeichneter Schlaftrunk ist.
Schnupfen • Honig-Dampfbad: 100 g Honig in einen Liter dampfendes Wasser geben. Am besten geeignet zur Inhalation sind Eukalyptus-, Tannen-, Thymian- oder Salbeihonig. Ein preiswerter Blütenhonig enthält zwar nicht so viele ätherische Öle, setzt aber dennoch wertvolle Stoffe frei. Achtung: fünf Minuten durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen, anschließend fünf Minuten umgekehrt.
Rheuma • Honig-Umschlag: Den Honig direkt auf die schmerzende Stelle großzügig auftragen. Mit einem Baumwoll- oder Leinentuch abdecken und den Umschlag befestigen. Wirkt entzündungshemmend.
Gicht • Beinwell-Honig-Auflage: 2 EL geriebene Beinwellwurzel, 1 EL Honig, 1 TL Olivenöl, heißes Wasser. Mit den Zutaten und heißem Wasser einen Brei anfertigen und ihn direkt auf das schmerzende Gelenk auftragen. Möglichst über Nacht einwirken lassen. Lindert die Schmerzen.
Blasenentzündung • Ananas-Honig: 1 dicke, reife und frische Ananasscheibe sowie 1 EL Honig und Wasser. Die Ananas zehn Minuten in etwas Wasser kochen, abkühlen lassen und den Honig unter den Ananas-Sud mischen. Schluckweise für jeweils zwei Minuten gurgeln, anschließend herunterschlucken. Mehrmals täglich etwa eine Woche lang wiederholen. Wirkt entzündungshemmend.
Akne • Honig-Emulsion: 100 ml Milch, 100 g Waldhonig, Saft einer Zitrone. Die leicht erwärmte Milch in ein leeres Honigglas füllen, den Honig und den frisch gepressten Zitronensaft dazugeben, Deckel zudrehen, kräftig schütteln. Die Emulsion abends auf die Haut auftragen, morgens mit lauwarmem Wasser abwaschen.
Verbrennungen • Erste-Hilfe-Anwendung mit Honig: Reichlich kaltes, sauberes Wasser, Honig, sterile Wundauflage: Erst mit dem Wasser die Stelle abkühlen, dann großzügig Honig auf die betroffene Fläche laufen lassen – ohne sie zu berühren. Wirkt antimikrobie!
Kopfschmerzen • Lavendel-, Linden-, Thymian- oder Melissen. Honig: Regelmäßig davon naschen oder den Honig (es darf auch jeder andere Bienenhonig sein) in einen abgekühlten Tee aus den entsprechenden Kräutern rühren. Andere Heilkräuter wie Baldrian, Johanniskraut oder Tausendgüldenkraut eignen sich ebenso dazu.
Schwaches Immunsystem • Abwehr-Teekur: 1 TL Kamille, 1 TL Schafgarbe, Wasser (für 1 Teekanne), Honig. Die Kräuter mit kochendem Wasser aufgießen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Etwas abkühlen lassen, mit Honig süßen und jeweils eine kleine Tasse davon vor jeder Mahlzeit trinken. Bei einer Gesamtdauer von zehn Wochen wird die Honigmenge innerhalb der ersten sechs Wochen von einem halben auf drei Teelöffel gesteigert und danach wieder reduziert.
Durchfall • Salz-Honig-Wasser: 1 Liter Wasser, 1 gestr. TL Salz, 2 EL Honig. Das Wasser abkochen und Salz darin lösen. Nach Abkühlung Honig hinzufügen. Anwenden, bis der Durchfall nachlässt.
Gesundheit!