Das Pronomen.pptx
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Das Pronomen ist eine Wortart, die kein Ding bzw. dessen Eigenschaft nennt, sondern nur darauf hinweist (wer, dieser, mein, du, jemand u. s. w. )
Nach ihren syntaktischen Funktionen im Satz zerfallen die Pronomen in zwei Gruppen: substantivische erfüllen im Satz die Funktionen eines Substantivs, die des Subjekts, des Objekts usw adjektivische stehen im Satz in attributiver Funktion
Die Gruppen der Pronomen: die Personalpronomen; die Reflexivpronomen; das Reziprokpronomen; das unpersönliche Pronomen; die Demonstrativpronomen; die Possessivpronomen; die Interrogativpronomen; die Relativpronomen; die Indefinitpronomen.
Personalpronomen Das klassische Personalpronomen (Mehrzahl: -pronomen oder pronomina, aus lat. pronomen personale) wird auch persönliches Fürwort genannt. Es gehört zu den veränderlichen Wortarten. Wie jedes Pronomen dient es als Ersatz für ein Nomen und bildet folgerichtig einen eigenen Satzteil. Die persönlichen Pronomen können im Satz sein: 1) Das Subjekt: Wir lernen Deutsch. Lernt ihr auch Deutsch? 2) Die Ergänzung: Mein Hund heißt Rex. Ich habe ihn gern. Ich gebe ihm Futter. Ich sorge für ihn. 3) Der Namenteil des Prädikates: Wer ist das? — Das bin ich. Die persönlichen Pronomen haben die Kategorie der Person, die Zähle und des Kasus, und in 3 Person des Singulares — die Kategorie der Gattung.
Deklination der Personalpronomen Kasus Singular 1. P. 2. P. 3. P. Nom. ich du er Plural sie es höfliche Form 1. P. 2. P. 3. P. wir ihr sie Sie Gen. meiner deiner seiner ihrer seiner unser euer ihrer Ihrer Dat. ihm ihr ihm uns euch ihnen Ihnen ihn sie Sie mir dir Akk. mich dich es uns euch sie
Reflexivpronomen Das Reflexivpronomen weist auf das Subjekt (seltener das Objekt) des Satzes hin. Es besitzt nur zwei Kasusformen und wird im Satz als Objekt, seltener als Adverbialbestimmung gebraucht. Das Pronomen sich wird als 3. Person Singular und Plural im Dativ und Akkusativ gebraucht. Die 1. und 2. Person Singular und Plural des Reflexivpronomens stimmen mit den entsprechenden Formen des Personalpronomens überein. Deklination: ich du er, sie, es wasche mich wäschst dich wäscht sich wir ihr sie, Sie waschen uns wascht euch waschen sich
Reziprokpronomen (wechselseitige Fürwörter) sind Pronomen, die eine zweite Bezugsperson haben, so wie das Wort einander. Sie verdeutlichen gegenüber dem doppeldeutigen Reflexivpronomen „sich“, dass zwei Akteure wechselseitig agieren. Mit Präpositionen bildet das Reziprokpronomen Zusammensetzungen: "voneinander, miteinander, zueinander u. a. " "Als sie erfuhren, dass ihr Junge wieder gesund kein Krüppelwerden würde, fielen sie einander vor Freude in die Arme. (W. Bredel)
das unpersönliche Pronomen Das unpersönliche Pronomen es erfüllt im Satz die Funktion des Subjekts oder des direkten Objekts. Das unpersönliche Pronomen es wird gebraucht: - als Subjekt mit unpersönlichen Verben, die Naturerscheinungen bezeichnen: "Die Luft ist kühl und es dunkelt. (H. Heine) - als Subjekt in unpersönlichen Sätzen, in denen Naturerscheinungen als Ruhezustand bzw. als übergang zu einem solchen geschildert werden: Es wird Abend" - als Subjekt in Sätzen mit stehenden Wendungen: "es gibt, es steht" - als Objekt in Sätzen mit stehenden Wendungen: "es (gut, schön) haben, es weit bringen" Als Partikel wird es gebraucht: - in unpersönlichen Sätzen, die Empfindungen, Gefühle usw. bezeichnen: "Es wurde ihm schwindlig. (A. Seghers) - in unpersönlichen Sätzen mit dem Verb im Passiv, wobei dann die Partikel es nur die Anfangsstellung einnehmen kann "Es wurde an der Tür geklopft"
Demonstrativpronomen Das Demonstrativpronomen oder auch hinweisendes Fürwort ist eine Wortart, mit der Sprecher auf einen Gesprächsgegenstand im Raum verweist, auf den man mit dem Finger zeigen kann. Die Demonstrativpronomen haben die Kategorie der Gattung, die Zähle und des Kasus und deklinieren ebenso, wie und einen bestimmten Artikel. Die Pronomen dieser und jener werden wie der bestimmte Artikel dekliniert. Das Demonstrativpronomen solcher wird meist im Singular mit dem unbestimmten Artikel gebraucht und wie ein Adjektiv nach dem unbestimmten Artikel dekliniert: "ein solcher Film, eines solchen Filmes, einem solchen Fiml, einen solchen Film" Die zusammengesetzten Demonstrativpronomen derjenige und derselbe werden in beiden Teilen dekliniert, der erste Teil – wie der bestimmte Artikel, der zweite – wie ein schwaches Adjektiv: "derjenige, desjenigen, demjenigen, denjenigen"
Possessivpronomen Die Possessivpronomen sind: "mein, dein, sein, ihr, unser, euer, ihr, Ihr". Diese Pronomen drücken das Besitzverhältnis, die Zugehörigkeit aus. Possessive Ausdrücke können aus syntaktischer Sicht sowohl als Attribut, z. B. Das ist sein Haus, oder anstelle eines Nomens (= Possessivpronomen), z. B. Wem gehört das Haus? - Das ist seins, gebraucht werden. Possessiva werden nach Zahl (Numerus) und Geschlecht (Genus) des Referenznomens dekliniert. Die Deklination der Possessivpronomen entspricht der Deklination des unbestimmten Artikels im Singular und der Deklination eines bestimmten Artikels im Plural.
Interrogativpronomen Das Interrogativpronomen (auch: fragendes Fürwort) ist ein Wort in einer Frage, das nach einem bestimmten Typ von Information fragt. Sie enthalten eine Frage nach einem Ding oder einer Person bzw. nach deren Beschaffenheit. Deutsche Interrogativpronomen sind wer, was, wen, wem, welcher. Das Pronomen welcher verwendet man, wenn man eine Auswahl aus einer Menge treffen will. Das Pronomen was für (ein) fragt nach Eigenschaften oder anderen Merkmalen eines Dinges. Nur sein leitzer Bestandteil ein wird dekliniert wie der unbestimmte Artikel.
Relativpronomen Die Relativpronomen im Satzgefüge dienen für die Verbindung des Hauptsatzes mit Nebensatz: Das Buch, das er liest, ist nicht besonders interessant. Die Pronomen welcher, welches, welche sind veraltet. Anstelle ihrer werden der, die, das, die häufiger angewendet. Deklination: Nom. Gen. Dat. Akk. Singular M. F. N. der die das dessen deren dessen dem der dem den die das Plural die deren denen die
Indefinitpronomen Sie dienen zur Kennzeichnung von Personen oder Sachen, die hinsichtlich ihres Genus (man, jemand, etwas, nichts, niemand) oder ihrer Zahl (jeder, mancher) unbestimmt sind. Das Pronomen jeder (-e, -es) hat nur die Form des Singulares und dekliniert wie ein bestimmter Artikel. Im Plural anstelle seiner wird das Pronomen alle verwendet. Die Pronomen alle, einige, viele, beide, wenige werden nur im Plural angewendet und deklinieren wie ein bestimmter Artikel. Das Pronomen kein verneint nur das Substantiv. Es dekliniert im Singular wie den unbestimmten Artikel, und im Plural wie einen bestimmten Artikel. Das negative Pronomen niemand dekliniert ebenso, wie das unbestimmte Pronomen jemand. Das Pronomen man bezeichnet irgendwelche unbekannte Person. Es ändert nicht sich, ersetzt von sich das Substantiv und wird nur in Nominativ der 3. Person des Singulares angewendet.


