Das Pfingsten in der Ukraine
Das Fest Pfingsten kam in die Ukraine von den Römern. Sie feierten den Beginn des Sommers und ehrten an diesem Tag ihre Vorfahren. In der Ukraine wurde dieses Fest mit der Heiligen Woche (dem Pfingsten) verbunden.
Die Woche vor dem Pfingsten nennt man jetzt “grüne Woche” oder “die Woche der Nixen”. Die drei ersten und drei letzten Tage der Pfingstwoche nennt man “grüne Feste”.
Während dieses Festes erwachen nach dem Volksglauben die Toten. Die Menschen schmucken die Wohnungen mit Blumen und Gräsern und machen Blumenkränze.
“Die Grüne Woche” beginnt am Donnerstag. An diesem Tag gehen die Mädchen ins Feld oder in den Wald. Sie machen dort Kranze und singen Lieder.
Die Mädchen gehen von Dorf zu Dorf und stellen einen Tisch unter Birken. Auf dem Tisch stehen Getränke und verschiedene Speisen, darunter immer Spiegeleier.
Am Sonntag, am Pfingstentag gehen die Mädchen wieder in den Wald. Dort wickeln sie ihre Kränze ab. Jedes Paar sieht seinen Kranz an, ob er noch frisch oder schon verwelkt ist. Danach urteilen sie über ihr Glück.
In dem Feld hacken sie auch Baumzweige und junge Bäumchen ab. Damit machen sie an diesem Tag ihre Wohnungen, Häuser und Hofe grün. Am grünen Sonntag geht man in die Kirche. «
in Deutschland
Der Name Pfingsten kommt von dem griechischen Wort „pentekoste“ , was der 50 Tag bedeutet. Das kommt daher , da am 50. Tag nach dem Ostersonntag den Aposteln etwas ganz Besonders widerfahren ist, dass bis heute als “ Geburstag der Kirche“ gefeiert wird.
Seit dem dritten Jahrhundert wird das Pfingstfest gefeirt. Immer am fünfzigsten Tag nach Ostern. Fünfzig heißt im Griechischen pentekoste und von daher leitet sich der Name Pfingsten ab.
Es ist ein frohes Fest , und es erinnert uns an den Heiligen Geist , der neues Leben schenkt. Fröhlich und besinnlich zugleich ist das Fest auch bis heute geblieben.
In Deutschland ist Pfingsten ein doppelter Feirtag. Es gibt den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. An diesen Tagen finden oft Gottesdienste im Freien statt. Man triff sich in der Natur , denn der Sommer kommt immer näher.
Einige alte Bräuche und Sitten werden aber zum Teil heute noch in manchen Gegenden Deutschlands gepflegt. Kirchen werden mit jungem Birkengrün geschmückt.
Pfingsten aber ist ein bei allen beliebter Feiertag geblieben. Als Fest des Heiligen Geistes ist es auch ein Fest der Hoffnung und der Freude. Und beides können wir auch heute in unserer Welt sicher gebrauchen.