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Bildungsmöglichkeiten mit der Ausstellung „Weltethos – Beiträge zum Dialog der Religionen“ Teil 2
Möglichkeit 1: Einführung im Klassenzimmer: Überblick zur Ausstellung, Ausgabe allgemeiner Fragebogen und/oder Klärung des Vorwissens, Rundgang durch die Ausstellung Aufgaben: Beantwortung der Fragestellungen und Entscheidung für einen Arbeitsschwerpunkt: Arbeitsgruppe „Religionen Asiens“, Arbeitsgruppe „Buchreligionen“, Arbeitsgruppe „Weltethos“. Auswertung der Antworten und Bearbeitung des jeweiligen Arbeitsschwerpunktes durch Nutzung der Bildund Textmaterialien der CD „Baukasten Weltethos“, sowie Unterrichtsmaterialien der Stiftung „Weltethos“ (besonders: DVD „Spurensuche“ und Kopiervorlagen im Ordner „Weltethos“)
Möglichkeit 2: Erarbeitung einer persönlichen Broschüre bzw. schuleigenen Ausstellung Ablauf: Einstieg nach einem Rundgang durch die Ausstellung und/oder eine Recherche der Materialien auf den Web-Seiten www. weilburger-forum. de und www. schulforum-limburg-weilburg. de. Zur Ausarbeitung einer persönlichen Broschüre zum Weltethos und den Weltreligionen können die Bild- und Textmaterialien der CD „Baukasten Weltethos“ genutzt werden. Die Seiten der Broschüre können vergrößert ausgedruckt zu einer eigenen Ausstellung genutzt werden. (Alternativ: Auch Teilausdrucke können zu Ausstellungstafeln ausgestaltet werden. )
Beispiele für Bildelemente
Beispiele „Fußzeilen“
Collagen zu allen Religionen
Auswahl von Persönlichkeiten als positive Beispiele
CD „Baukasten Weltethos“ (die CD können Sie bestellen) Persönliche Broschüre Zur Erarbeitung einer persönlichen Broschüre zu den Weltreligionen und den Leitlinien des Weltethos benutzen Sie bitte zunächst die Datei „Ethoskalender“. Dort finden Sie die Dateien „Tafel 1 ASeite 3“ bis Tafel 19 Seite 40“ als Beispiel für eine Broschüre (word-Dateien). Die Texte und Graphiken dieser Dateien können Sie beliebig nach Ihren Schwerpunkten neu bearbeiten. Für eine völlige Neubearbeitung nutzen Sie bitte die Textdateien (Ethoskalender) und die Bilddateien der CD (Ethoskopfundfußzeile, Ethosbilder, Ethoseinzelobjekte, Ethosdetail).
Beispiel für eine Ausstellung
CD „Baukasten Weltethos“ Eigene Ausstellung Zur Ausarbeitung einer eigenen Ausstellung dienen die übrigen Dateien. Beginnen Sie mit der Festlegung einer Gliederung (vgl. Gliederungethos/Überblick). Legen Sie danach das „lay out“ fest (z. B. Datei „Ethoskopfundfußzeile“). Die Überarbeitung der Texte zu den Weltreligionen und den Leitlinien des Weltethos kann im Anschluss erfolgen. Für die weitere Ausgestaltung stehen weitere Bilddateien zur Verfügung (vgl. oben). Die Bilddatei „Ethostafeln“ dokumentiert Beispiele für Ausstellungstafeln. Diese Beispiele können auch mit einer powerpoint-Präsentation (präsentation. Doku. Weltethos) vorgeführt werden.
Altbundeskanzler Helmut Schmidt: Von der Notwendigkeit des Dialogs „In früheren Jahrhunderten haben Priester und Mullahs, Rabbiner und andere Religionslehrer die Menschen nur zu oft gelehrt, dass ihre jeweilige Religion der einzige Weg zur Erfüllung, zur Gnade, zu Gott oder ins Nirwana darstelle. Noch in der Jugendzeit meiner Generation vor sechzig oder siebzig Jahren habe ich kein einziges positives Wort über das Judentum, den Islam, den Buddhismus, den Hinduismus, den Konfuzianismus oder irgendeine andere außereuropäische Philosophie und Ethik gehört. “
Helmut Schmidt: „Heute erkennen wir: Der Frieden in der Welt hängt in hohem Maße davon ab, dass die Führer der Weltreligionen ihre Verantwortung für den Frieden wahrnehmen und dass sie ihre Gläubigen zu gegenseitigem Respekt und zur Toleranz aufrufen. “ (Helmut Schmidt: Religion in der Verantwortung, Berlin 2011, S. 10 f. ) Bild: Altbundeskanzler Helmut Schmidt (Mitte) anlässlich seiner Weltethosrede 2007 in Tübingen, links: Oberbürgermeister Paris Palmer, rechts: Prof. Dr. Hans Küng.
Damit stellt sich die Frage nach der Toleranz in den Religionen. Zumindest drei unterschiedliche Begriffe von Toleranz sind zu unterscheiden, wenn das Thema im Zusammenhang mit Religionen erörtert werden soll: ► Toleranz als gleichgültiges Gewähren lassen auf Grund einer agnostischen Vorgabe, ► Toleranz als politischer Kompromiss, weil der Andere argumentativ oder militärisch nicht bezwungen werden kann, ► Toleranz nicht nur als Duldung des Anderen, sondern als Wertschätzung des Anderen, weil man von ihm lernen kann, da die eigene Bedingtheit und Unverfügbarkeit der Wahrheit erkannt wird.
„Alle drei Begriffe sind in der Religionsgeschichte wirksam gewesen, aber nur im letzten Sinn kann Toleranz als Grundhaltung für den interreligiösen/interkulturellen Dialog sinnvoll sein und die Qualität einer Religion erweist sich darin, ob sie aus ihren eigenen Quellen eine solche Haltung entwickeln kann. “ „Toleranz nicht nur als Duldung des Anderen, sondern als Wertschätzung des Anderen, weil man von ihm lernen kann, da die eigene Bedingtheit und Unverfügbarkeit der Wahrheit erkannt wird. “ (Michael von Brück: Zwischenbilanz: Religion im Werden – Identität und Pluralität, in: Religion – Segen oder Fluch der Menschheit? , a. a. O. , S. 146 f. )
Weltethos Beiträge zum Dialog der Religionen © Werner Röhrig, Weilburg 2011, E-Mail: info@weilburger-forum. de
„Die Schöpfungsgeschichte“ (Relief Hauptportal Ulmer Münster) Wettbewerb „Mensch-Kreatur-Natur“
Schöpfungsmythen in den Religionen Atraḫasis-Epos (Sumerer) Gilgamesch-Epos (Babylon) Enuma Elisch (Babylon) Antikes Griechenland (Schöpfung aus dem Nichts) Zoroastrismus (Iran, Schöpfergott) Judentum (Buch Genesis, Sprüche Salomon) Christentum (Gott als Schöpfer) Islam (Übernahme Schöpfungsgeschichte) Weitere Mythen
Vielen Dank für Ihr Interesse am Dialog der Religionen
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