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Aktuelles aus dem SBV Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Aufbau des Bauernverbands Bauernfamilien ~ 60‘ 000 Betriebe 25 Kantonale Bauernverbände, 60 Dach-, Fachorganisationen bestimmen Delegiertenversammlung (500 Mitglieder) jährlich Verbandsziele, Grundsatzentscheide, Mitgliederbeiträge Landwirtschaftskammer (100 Mitglieder) vierteljährlich Einkommenssicherung, Eingaben an Behörden, Aufsicht über Geschäftsführung, Wahlen Vorstand (23 Mitglieder) monatlich laufende Verbandsgeschäfte Fachkommissionen Produktion, Umwelt, Information, Sozialpolitik, Viehwirtschaft, Bildung, Junglandwirte Konferenzen (vierteljährlich) Geschäftsführer der Kantonalorg. Leiter der Fachorganisationen Bäuerliche Parlamentarier Geschäftsstelle Geschäftsleitung (6 Mitglieder) Vorbereitung der Verbandsgeschäfte Grundlagen, Dienstleistungen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Vorstand des SBV Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Fahrplan Wahl neue/r SBV-Präsident/in • Februar: Findungskommission legte Anforderungsprofil und Fahrplan fest. Alle Mitgliedorganisationen wurden damit beliefert und aufgefordert, Nominationen einzureichen. • Ende Mai: Ablauftermin für Einreichung von Nominationen • Juni: Sichtung Nominationen, Anhörung Kandidierende, Überprüfung der Erfüllung des Anforderungsprofils durch Findungskommission • August, September, Oktober: Vorstellung Kandidaten im Vorstand, Koko/Kol, Laka, Regionalseminaren • November: Wahl der neuen Präsidentin / des neuen Präsidenten an der DV Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Geschäftsstelle des SBV Direktion Direktor: J. Bourgeois Stv. Direktor: Urs Schneider Kommunikation Urs Schneider Soziales, Bildung und Dienstleistungen Produktion, Märkte und Ökologie Wirtschaft, Politik und Internationales Interne Dienste Fritz Schober Martin Rufer Francis Egger Werner Neuhaus SBV Versicherungen Viehwirtschaft Agrarwirtschaft Finanzen & Buchhaltung Christian Kohli Martin Rufer Martin Pidoux Werner Neuhaus Agroimpuls Pflanzenbau Internationales Verwaltung & Personal Monika Schatzmann Nadine Degen Beat Röösli Hanspeter Flückiger Treuhand&Schätzungen Energie und Umwelt Statistik Martin Würsch Alexandra Cropt Daniel Erdin Bildung Qualitätsprogramme Jakob Rösch Daniel Albiez Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Ziele des Bauernverbands • Produzierende, unternehmerische und verantwortungsvolle Landwirtschaft Verlässliche Rahmenbedingungen • Faire Produzentenpreise und mit den übrigen Wirtschaftssektoren vergleichbare Einkommen • Multifunktionale Landwirtschaft und eine gerechte Abgeltung dafür • Aufrechterhaltung der Attraktivität des Berufsstands Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Vier Tätigkeitsachsen • Agrarpolitik • Märkte Interessenvertretung Lobbying • Kommunikation - Medienarbeit Imagekampagne • Dienstleistungen - Bildung Treuhand und Schätzungen Versicherungsberatung Vorsorgestiftung Krankenkasse Agrisano Agroimpuls Architekturbüro LBA QM-Schweizer Fleisch Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Interessenvertretung ist eine Hauptaufgabe des SBV Der SBV ist die wichtigste Interessenvertretungsorganisation der Schweizer Landwirtschaft. Der SBV wird getragen von den unterschiedlichsten Fachorganisationen. Hauptaufgabe des SBV ist es, die gemeinsamen Interessen der Schweizer Landwirte herauszufinden und gegen aussen gezielt und wirksam zu vertreten. beträchtliches Konfliktpotential vorhanden! Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Interessenvertretung – was heisst das konkret? • • Erarbeitung von Grundlagen für die Argumentation Suche und Pflege von Verbündeten für gemeinsames Vorgehen Erarbeiten und Einreichen von Stellungnahmen Gezielte Gespräche / Lobbying auf allen Stufen (Bundesrat, Parlament, Ämter, Parteien, Sozialpartner u. a. ) • Effiziente und wirksame Medienarbeit (Medienmitteilungen, Medienkonferenzen, Meinungsbeiträge, Internetauftritt usw. ) • Planung und Durchführung von gezielten Events, Kundgebungen oder anderen Aktionen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Lobbying Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
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Lobbying • • Bauernschaft hat relativ viele Vertreter im Parlament. Aber ihre Meinungen gehen oft weit auseinander. Aufgabe des SBV besteht darin, die bäuerlichen Vertreter zu informieren, manchmal auch zu „trimmen“ und deren Einfluss auf die übrigen Parlamentarier gezielt zu nutzen. Der SBV tut viel dafür, dass die Bauernschaft ihrem Ruf als wichtige Lobbygruppe gerecht wird! Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Lobbying Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm Wird von der DV verabschiedet Enthält Zielvorgaben für das kommende Jahr Verschafft Transparenz über die Arbeit des SBV Einblick für Mitgliedsektionen, Gremien, Bäuerinnen & Bauern Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • • Agrarpolitik 2014 -2017 Internationales Energie und Umwelt Raumplanung Qualitätsproduktion Gentechnologie Markt und Wettbewerb Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Agrarpolitik 2014 -2017 • Herzstück der neuen Reform ist eine Anpassung des Direktzahlungssystems • Die Direktzahlungsinstrumente sollen auf die in der Bundesverfassung festgehaltenen Ziele ausgerichtet werden. Für jedes Ziel ist ein Instrument vorgeschlagen. • 2. 8 Milliarden Fr. / Jahr Die Verteilung ändert sich Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Art. 104 BV Produktionssystembeiträge Landschaftsqualitätsbeiträge (LQ) Biodiversitätsbeiträge Versorgungssicherheitsbeiträge (VSS) Kulturlandschaft sbeiträge (KL) Übergangsbeitrag ÖLN + Ressourceneffizienzbeiträge Eintretens- und Begrenzungskriterien Quelle: BLW Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Es gibt gute Aspekte… • Gesamtbudget für DZ bleibt • Zielorientierung besser • Übergang abgefedert Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Aber auch Negatives…. • Streichung der Tierbeiträge • Zu hohe Übergangsbeiträge Planungsunsicherheit • Mehr Administration • Praxisuntaugliche Instrumente (z. B. Landschaftsqualitätsbeiträge) • Zusätzliche Leistung für gleich viel Geld Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Erfreuliche Korrekturen • • • Erhöhung des Basisbeitrages für Versorgungssicherheit und Erhöhung des Ackerförderbeitrags Einführung eines Alpungsbeitrages für Ganzjahresbetriebe (Push. Effekt Sömmerung) Anpassungsbeiträge heissen neu Übergangsbeiträge und werden an den Betrieb gebunden (100% übertragbar) Übergangsbeiträge werden um CHF 170 Millionen reduziert auf circa CHF 480 Millionen im Jahr 2014 Eintretens- und Begrenzungskriterien werden in unsere Richtung korrigiert (Ausnahme DZ in Bauzonen) Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Störende Knackpunkte • • • Keine Übernahme der Vorschläge des SBV für neue Marktinstrumente (ausser neuer Artikel über Milchkaufverträge) Versorgungssicherheitsbeiträge: - Für Grünland ungenügende Berücksichtigung des Tierbesatzes - Ungenügende Förderung des Ackerbaus Landschaftsqualitätsbeiträge werden nicht gestrichen Übergangsbeiträge immer noch viel zu hoch Keine DZ für LN in Bauzonen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Fazit • Übergangsbeiträge sinken und fliessen vor allem in den Topf für Biodiversität, Ressourceneffizienz und Produktionssystem: - Für gleich viel Geld müssen mehr Leistungen im Bereich der Ökologie erbracht werden - Extensivierung wird gefördert • Sinkende Unterstützung des Staates und gleichzeitig sinkende Produzentenpreise (Grenzöffnung) werden immer mehr Bauern in den Neben- und Zuerwerb zwingen: - In Österreich und Süddeutschland mit ähnlichen Strukturen wie in der Schweiz sind 60 bis 70% der Betriebe Nebenerwerbsbetriebe! Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Änderungen mit AP 14 -17 Bundesverfassung Agrarpolitik 2014 -2017 Gesetze Verordnungen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Vor den Kommissionen Arbeit in den Kommissionen Arbeit im Plenum 10 – 28. September 2012 AP im Nationalrat oder Ständerat ? 26 - 27. März 2012 AP in WAK – N ? 26. Januar 2012 AP in WAK – S ? 5. März 2012 AG AP 17. Februar 2012 Information im Vorstand SBV 23. Februar 2012 Information an der LAKA 24. April 2012 AP in WAK – S ? Kontakt mit Parlamentariern (WAK Mitglieder) Mai AG AP Standpunkt AP 14 – 17 26. April 2012 Kontakt mit Parlamentariern 10. Mai 2012 Information im Vorstand SBV Information an der LAKA ? Botschaft analysieren Informieren Überzeugen Priorität Koordination Mehrheitsfähig Internes Vorgehen Information an der Ko. Ko/Kol AP in WAK – N ? 19 – 20. März 2012 25. Januar 2012 Publikation der Botschaft AP 14 - 17 21 -22. Mai 2012 Politischer Prozess 28. Mai – 15. Juni 2012
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • Agrarpolitik 2014 -2017 • Internationales Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
le FH A Marktliberalisierung auf 3 Ebenen ra W Bi la te TO FHAL EU Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
WTO: Abschluss bleibt ungewiss • Dossiers auf technischer Ebene mehrheitlich ausgehandelt • Wirtschaftskrise Länder haben protektionistische Massnahmen eingeführt (z. B. Autoindustrie) • Multinationale Unternehmungen haben sich ausserhalb WTO organisiert • Wichtigkeit Ernährungssicherung nimmt zu • Fehlende Kohärenz zwischen verschiedenen Abkommen WTO / Klima / Milleniumziele (FAO) • Letzte fruchtlose Ministerkonferenz: 15. bis 17. Dezember 2011 in Genf Ein Abschluss möglich, wenn der politische Wille besteht Schwellenländer (China, Brasilien, Indien), Öffnung vor allem bei den „Andern“ EU / „offizielle“ Schweiz möchte Abschluss Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Schätzungen der WTO-Auswirkungen Totale Einbussen für die CH-Landwirtschaft: Auswirkungen auf Markt Grenzschutz - 1, 5 bis 3, 3 Mrd. Exportsubventionen - 0, 2 bis 0, 3 Mrd. Interne Stützung - 0, 2 bis 0, 3 Mrd. Totale Reduktion - 2 bis 3, 9 Mrd. Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Verträge mit der EU im Agrarbereich • Freihandelsvertrag von 1972 – Zollreduktionen im Bereich Käse • Bilaterale I, in Kraft seit Juni 2002 – Schrittweise komplette Öffnung des Käsemarkts – Zollfreikontingente Obst, Gemüse, Trockenfleisch • Bilaterale II, in Kraft seit März 2005 – Vereinfachung des Preisausgleichssystems für verarbeitete Landwirtschaftsprodukte wie Schokolade, Biskuit, Teig- und Backwaren • Zollgesetz – Liberalisierung des aktiven und passiven Veredlungsverkehrs • Freihandelsabkommen Landwirtschaft (FAHL) mit der EU – Verhandlungsstart im Herbst 2008, Verhandlungen stocken • Aktuellste Entwicklung – Bundsrat Schneider-Ammann will Bilaterale III (Paket) starten – Parlament beschliesst vorläufiges Verhandlungsverbot (März 2012) Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Einkommen über alle Betriebe 2016/17 Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Schlussfolgerung • In der Talregion sind Auswirkungen grösser als in der Bergregion (hoher Anteil an Direktzahlungen „puffert“) • Veredelungs-, Ackerbau- und kombinierte Ackerbau-Milchwirtschaftsbetriebe sind überdurchschnittlich hart betroffen • Betriebe mit hohem finanziellen Umsatz (hoher Rohertrag bei hohen Fremdkosten) erleiden grössere Einkommenseinbussen als Betriebe mit tieferem finanziellen Umsatz • Ohne massive Kosteneinsparungen / Begleitmassnahmen sind weder das WTO- noch das Freihandelsszenario für die schweizerische Landwirtschaft verkraftbar • Die Berechnungen stellen den Nutzen eines FHAL als Gegenschlag zu einem WTO-Abschluss in Frage Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Beschluss der DV 2009 • Das FHAL ist keine Antwort auf einen allfälligen WTO Abschluss • Der volkswirtschaftliche Nutzen ist äusserst begrenzt • Multifunktionalität und internationale Wettbewerbsfähigkeit schliessen sich gegenseitig aus • Die effektiven Exportchancen sind bescheiden und können über den bilateralen Weg weiter verbessert werden • Die Finanzierung der Begleitmassnahmen ist momentan nicht gesichert Verhandlungen für ein umfassendes FHAL mit der EU sind abzubrechen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Verhandlungspaket mit der EU • Marktzugang (Agrar-/Lebensmittel, Produktsicherheit, Gesundheit, Elektrizität, Chemikaliensicherheit) • Kooperationsdossier (Galileo, Emissionshandel, Wettbewerb, Verteidigung) • Steuerdossier (Zinsbesteuerung, Amtshilfe, …) • Institutionelle Fragen • Verlängerung Erweiterungsbeitrag ab 2012 Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Accords de libre-échange Bilaterale Freihandelsabkommen Laufende Verhandlungen Corée du sud Mexique Monténégro Egypte Ukraine Israël Liban Thaïlande Iles Féroé Inde Indonésie Macédoine Japon AELE Chine Singapour Croatie Maroc Bosnie-Herzégovine Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini Malaisie Mongolie Ile Maurice SACU CH / FL Etats du Golfe Tunisie Abkommen In Kraft (Argentine, Brésil, Paraguay, Uruguay) Panama Chili Russie, Biélorussie et Kazakhstan MERCOSUR Serbie UE Pérou Algérie Zusammenarbeitserklärung Colombie Verhandlungen in Vorbereitung Turquie Jordanie Hong-Kong Canada Albanie Palestine Amérique centrale Vietnam
Ist CH-Agrarpolitik im Hinblick auf die Marktliberalisierung sinnvoll? NEIN, weil • Die Schweizer Agrarpolitik und die Verfassung sind in erster Linie darauf ausgerichtet – und haben auch diesen Auftrag! – die Versorgung der einheimischen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen, die den Vorstellungen und Ansprüchen der Schweizer Konsumentenschaft entsprechen: – – – nachhaltig umweltschonend tierfreundlich qualitativ hochwertig gesund sicher Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Ist CH-Agrarpolitik im Hinblick auf die Marktliberalisierung sinnvoll? NEIN, weil • Die Erwartungen der Stakeholder und der Politik an die Schweizer Landwirtschaft divergieren stark und widersprechen sich zum Teil • Der Schweizerischen Agrarpolitik fehlt eine klare Strategie: Die zunehmende Marktliberalisierung geht schlecht einher mit Extensivierung, immer neuen Auflagen in den Bereichen Ökologie und Tierschutz • AP 2014 -17 bedarf einiger grundsätzliche Anpassungen, damit die Landwirtschaft ihre multifunktionalen Aufgaben weiterhin wahrnehmen kann • Landwirtschaft selber muss ihren Optimierungsprozess fortsetzen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • Agrarpolitik 2014 -2017 • Internationales • Energie und Umwelt Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Energie und Umwelt • Start der Arbeit von Agro. Clean. Tech: Ziel ist die landwirtschaftliche Produktion energetisch und umwelttechnisch zu optimieren sowie erneuerbare Energien (Biomasse, Solar, Wind, Wasser und Wärme) zu fördern – ohne dabei die Lebensmittelproduktion zu konkurrenzieren. • Biodiversitätsstrategie • Renaturierung Fliessgewässer Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • • Agrarpolitik 2014 -2017 Internationales Energie und Umwelt Raumplanung Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Infrastruktur en ng nu oh W Indu strie rse as tz hw hu oc sc H Landwirtschaftliches Kulturland Ök gel olog ich. A sflä usche n t zei rei F Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini Waldausdehnung © SBV/USP
Flächenverlust In den letzten 10 Jahren gingen 292 km 2 LN-Flächen verloren ! Entspricht Fläche des KT Schaffhausen (298 km 2) Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini DWP/FE © SBV/USP
1. Etappe Siedlungsentwicklung / Landschafts- und Kulturlandschutz Indirekter Gegenvorschlag des Bundesrates zur Landschaftsinitiative Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini Seite © SBV/USP 42 18. 03. 2018
2. Etappe Bauen ausserhalb der Bauzone Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini Seite © SBV/USP 43 18. 03. 2018
Hauptanliegen SBV • Schutz des landwirtschaftlichen Kulturlandes Ziel: Flächenbilanzierung und Schutz FFF • Bauzonenmanagement: Ziel: Reduktion überdimensionierter Bauzonen • Anbindung des RPG an Art. 104 BV Ziel: dezentrale Besiedlung • Wald in Planung integrieren Ziel: Entlastung landwirtschaftlichen Kulturlandes • Bauern ausserhalb der Bauzone Mehr Flexibilität für die Landwirtschaft (Innovation!) Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • • • Agrarpolitik 2014 -2017 Internationales Energie und Umwelt Raumplanung Qualitätsproduktion Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Qualitätsproduktion • Wappen- und Markenschutzgesetzgebung mitgestalten (Minimalanteil von 80% Schweizer Rohstoffe für Schweizer Produkte durchsetzen) • Suisse Garantie: Produktpalette und Verkaufskanäle ausbauen, Bekanntheit stärken • Die Partner aus der Land- und Ernährungswirtschaft in die Qualitätsstrategie einbinden • Die Grundsätze der Qualitätsstrategie-Charta innerhalb der verschiedenen Marktbeziehungen umsetzen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • • • Agrarpolitik 2014 -2017 Internationales Energie und Umwelt Raumplanung Qualitätsproduktion Gentechnologie Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Argumente der Landwirtschaft für Verlängerung des Moratoriums • Konsumentenwünsche erfüllen 70 bis 80% wollen keinen Genfood • Natürliche Qualitätserzeugnisse produzieren Suisse Garantie • Kostenlawine abwenden Administrativer Aufwand Koexistenz • Wirtschaftlich (noch) nicht interessant Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Gentechmoratorium in AP 2014 - 2017 „Wettbewerbsfähige Land- und Ernährungswirtschaft“ • Kohärente Landwirtschaftsstrategie – Qualitätsstrategie – Kostenoptimierung • Moratorium begründet mit landw. Interessen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Tätigkeitsprogramm 2012: Schwerpunktthemen • • Agrarpolitik 2014 -2017 Internationales Energie und Umwelt Raumplanung Qualitätsproduktion Gentechnologie Markt und Wettbewerb Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Markt und Wettbewerb • Produktionskosten! • Transparenz auf den Agrar- und Lebensmittelmärkten verbessern • Marktbeobachtung des Bundes und Rechtsgrundlage für die Tätigkeiten von Produzenten- und Branchenorganisationen im Rahmen der AP 2014/17 verbessern • Griffige Deklarationsbestimmungen für Lebensmittel einsetzen (Cassis de Dijon, Swissness) • Absatzförderung für Schweizer Lebensmitteln aubbauen • Finanzen für das Schoggigesetz sicherstellen • Die Programme wie Alplamm oder Kuhfleisch bei Mc. Donald’s weiterführen und ausbauen • Prüfung des Potentials von alternativen Produktionszweigen, z. B. Aquakulturen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Unsere Öffentlichkeitsarbeit • Medienkonferenzen, allein oder mit anderen Organisationen • Medienmitteilungen • Standpunkte • SBV-Newsletter • Gedruckte Publikationen (Jahresberichte, Situationsberichte, …) • Direkter Medienkontakt: Hintergrundinformationen oder Auskunft bei aktuellen Fragen • Auftritte / Referate an Anlässen inner- oder ausserhalb der Landwirtschaft Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Wir gehen mit der Zeit SBV betreibt seit Anfang 2011 eine Facebook-Seite, wir twittern, haben Bilder auf flickr und Filme auf youtube Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Imagekampagne: Entwicklung • Seit 1998 gemeinsamer Auftritt unter: „Grazie contadini svizzeri. “ „Gut gibt‘s die Schweizer Bauern. “ „Proches de vous. Les paysans suisses. “ „Swiss farmers welcome you. “ Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Mediakampagne: Nach 5 Jahren Promis ist es Zeit für etwas Neues Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
4 Fernsehspots = 4 Leistungen • Lebensmittel: Schweizer Bauern sorgen für qualitativ hochwertige Lebensmittel • Tierschutz: Schweizer Bauern achten auf das Wohl der Tiere • Landschaft: Schweizer Bauern pflegen und gestalten unsere Landschaft • Biodiversität: Schweizer Bauern sorgen für vielfältige Arten und Lebensräume Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
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Weitere Projekte • • • Messeauftritt 1. Augustbrunch auf dem Bauernhof hof-theater. ch Stallvisite Programm „Schule auf dem Bauernhof“ Pick up und Input Landwirtschaft www. landwirtschaft. ch www. buuretv. ch Lockpfosten Werbeartikel, Give aways, Shirt-Shop Broschüren Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Mögliche Szenarien für die Schweizer Landwirtschaft Szenario Marktliberalisierung Variante 1: Auf dem multifunktionalen aber produktivem Weg bleiben Variante 2: Wachsen, Produktion intensivieren und Wettbewerbsfähigkeit verbessern Szenario SBV Variante 3: Extensivieren und Nebenerwerb verstärken Szenario AP 2014 -17 Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Massnahmen des SBV zur Bewältigung der Herausforderungen B. Stärkung der Wirtschaftlichkeit durch Kostensenkung und Erhöhung des Handlungsspielraums A. Stärkung der Marktpräsenz (CH-EU) 4 -Achsen-Strategie C. Strukturentwicklung, Sozialmassnahmen und Stärkung der ländlichen Räume Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini D. Stärkung Verankerung in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft © SBV/USP
Künftige Herausforderungen • Kostengünstiger werden trotz hohem Kostenumfeld und hohen Erwartungshaltungen • Wettbewerbsfähiger werden trotz vielen gesetzlichen Vorschriften und Einschränkungen • Abgeltungen der Leistungen der Landwirtschaft erhalten trotz Sparprogrammen des Staates • Neue interessante Märkte im Ausland erschliessen trotz grosser Konkurrenz Bäuerliches Einkommen und damit das langfristige Überleben sichern Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Ausblick • Weiterhin starke Preisschwankungen für landwirtschaftliche Produkte • Steigende Energienachfrage, alternative Nutzung der Landwirtschaftsflächen (Biomasse) • Verknappung der Ressource Boden • Verknappung der Ressource Wasser • Wachstum der Menschheit und steigende Nachfrage nach Lebensmitteln Landwirtschaft und Ernährungsversorgung gewinnt weltweit gesehen und langfristig an Bedeutung Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
Der SBV will den Bauernfamilien helfen, die Herausforderungen zu bewältigen Schweizerischer Bauernverband Union Suisse des Paysans Unione Svizzera dei Contadini © SBV/USP
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